Kinderspielzeug kann giftig sein

Hannah Schlags, Sprecherin Grüne Jugend Bayreuth, Braunbär Martin Struller, Ulrike Gote, MdL, Magdalena Schlags, Gülcin Sahin und Sabine Steininger (2. Reihe) gaben Einkaufstipps und klärten über mögliche Risiken beim Spielzeugkauf auf.

Mit einer Aktion in der Fußgängerzone in der Maximilianstraße in Bayreuth machte die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ulrike Gote gemeinsam mit der Grünen Jugend Bayreuth, Stadträtin Sabine Steininger und der künftigen Stadträtin Gülcin Sahin auf die Thematik Gift im Kinderspielzeug aufmerksam.

Seit Jahren, so Gote, würden bei europaweiten Sicherheitsüberprüfungen von Spielzeug immer wieder Stoffe gefunden, die unter Verdacht stünden Krebs zu erzeugen, die Fortpflanzungsfähigkeit oder das Erbgut zu schädigen – wie Formaldehyd, Nickel oder Weichmacher. Da Kinder stundenlang Hautkontakt mit ihren Spielsachen hätten und viele Objekte in den Mund gesteckt würden und zudem aufgrund ihres Körpergewichts wesentlich empfindlicher gegenüber Schadstoffen seien, wäre schnelles Handeln gefragt.

„Wenn Gift im Spiel ist, hat der Spaß ganz schnell ein Ende“ warnt die oberfränkische Landtagsabgeordnete Ulrike Gote, MdL. “Wir Grüne fordern daher eine Überarbeitung der EU-Spielzeugrichtlinie und bis dahin einen nationalen Alleingang zum Schutz der Kinder“ erklärt Gote, die grüne Forderung nach einem Verbot von Schwermetallen, Schadstoffen und giftigen Weichmachern im Kinderspielzeug und strengeren staatlichen Kontrollen. Darüber hinaus müssten Spielwaren neben gesundheitsbezogenen Aspekten auch unter Nachhaltigkeitsaspekten betrachtet werden. Produktionsbedingungen für Mensch und Umwelt müssten in die Beurteilung der Spielzeugqualität ebenso einfließen, wie die der verwendeten chemischen Stoffe, fordert Gote.

„Gerade in der Vorweihnachtszeit wird vermehrt Kinderspielzeug gekauft“, weiß Gote. „Daher war es mir ein Anliegen auf mögliche Gefahren hinzuweisen und den Bürgerinnen und Bürgern Tipps für den Geschenkeinkauf zu geben“, so die Abgeordnete abschließend.

Erstellt am Montag, 13. Dezember 2010
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GRÜNE JUGEND Bayern auf Hochtourstopp in Bayreuth

Die Hochtour im Rahmen des Landtagswahlkampfs hat am 3.09.2008 in Bayreuth Station gemacht.

Der Schutz unserer Natur, Erhalt der Artenvielfalt und damit die Sicherung unserer Lebensgrundlagen wie sauberer Boden, reine Luft und gesundes Wasser sind und bleiben unsere wichtigsten politischen Aufgaben. Nach wie vor gilt für uns Grüne als wichtigste Leitlinie der Spruch: „Wir haben die Erde nur von unseren Kindern geborgt.“ Dies ist die Antriebsfeder unseres Handelns und unseres Einsatzes für die Menschen und für die Natur in Bayern. Gentechnik, in der Landwirtschaft und in Nahrungsmitteln, zerstört die Grundlagen der bäuerlichen Landwirtschaft, gefährdet Verbraucherinnen und Verbraucher und hilft nur wenigen Großkonzernen.

Zum Gentechnik-Fachgespräch auf dem “Grünen Sofa” hatte Vorstandssprecherin Sabine Steininger im Rahmen der Hochtour der Grünen Jugend eingeladen. Gemeinsam mit Ulrike Gote, MdL, oberfränkische Spitzenkandidatin für die
Landtagswahl, Helmut Korn, Vorstand der Kreisgruppe Bayreuth des Bund Naturschutz, Helmut Beran, Diplombiologe und Leiter des Umweltschutz-Informationszentrums Lindenhof, Alexander Clauß, Gentechnik-Radler aus Emtmannsberg, und Willibald König-Zeußel, Vorstand der Grünen im Landkreis Bayreuth, erörterte sie die wirtschaftlichen und gesundheitlichen Risiken der Agro-Gentechnik.

Erstellt am Mittwoch, 3. September 2008
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Grüne für Klimaoffensive

Anlässlich der Bezirksversammlung der oberfränkischen Grünen, am 30.6.2007 in Wunsiedel, erklären die beiden Bezirksvorsitzenden MdB Elisabeth Scharfenberg und der Bamberger Stadtrat Wolfgang Grader sowie MdL Ulrike Gote:

„Die Grünen werden nichts anbrennen lassen im Wahljahr 2008. Wir sind für das Wahljahr 2008 personell gut aufgestellt und wir haben auch bei den Sachfragen die Nase vorn“, erklärten die Bezirksvorsitzenden der Grünen Elisabeth Scharfenberg und Wolfgang Grader. Verkehrspolitik, eine ökologische und nachhaltige Energiepolitik, Politik für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und mit Kindern stehen für die Grünen ganz oben auf der Agenda. Dazu gehören die umstrittenen Flughafenprojekte in der Region und die Fichtelgebirgsautobahn.

Nachdem der Ausbau des Flughafens Hof-Plauen zum Flughafen mit einer längeren Landebahn für Großraumjets gescheitert ist, steht nun die Sanierung des Flughafens mit Hilfe der vom Freistaat zur Verfügung gestellten Gelder zur Diskussion. „Für die Grünen stellt sich angesichts der angefallenen Schulden und dem weiterhin defizitären Flughafenbetrieb die Frage, ob die hoch subventionierte Linie Hof-Frankfurt überhaupt weiter betrieben werden sollte“, erklärte Elisabeth Scharfenberg.

Harte Auseinandersetzung erwarten die Grünen auch um einen möglichen Flughafen-Neubau bei Rattelsdorf. „Wir dürfen uns nicht von Wirtschaftsunternehmen auseinander dividieren lassen. Die Flughäfen in Coburg und Bamberg reichen aus. Einen Neubau für eine noch nicht existente EU-Richtlinie halten wir für einen ökologischen wie finanziellen Unsinn. Kein Mensch, kein Flugzeug braucht dies”, so Wolfgang Grader. Weiterlesen »

Erstellt am Samstag, 7. April 2007
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Bayerische Rundschau: Perspektiven für junge Leute

KULMBACH
von Alexander Kling

Die Grüne Jugend Oberfranken war gestern im Rahmen ihrer TOur durch Oberfranken am Holzmarkt in Kulmbach. Dort informierten die Mitglieder gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Ulrike Gote (Bündnis 90/Die Grünen) über ihr Programm. “Wir wollen mit den jungen Leuten in Kontakt treten”, erklärte Stephan Clemens, Sprecher der Grünen Jugend Oberfranken.

Außerdem sammelte die Nachwuchsorganisation von den Kulmbacher Jugendlichen Vorschläge, wie die Rahmenbedingungen in Oberfranken verbessert werden könnten. “Oberfranken ist für Jugendliche kein leichtes Pflaster. Deshalb ist es wichtig ihre Stimme zu hören, mit ihnen über Wünsche und Bedürfnisse zu diskutieren und sie dadurch für Politik zu interessieren”, erläuterte MdL Gote.
Über die Ziele der Jugendorganisation sagte Clemens: “Gerade in den östlichen Regionen wie Hof oder Wunsiedel gibt es viele junge Leute, die keine Perspektive sehen und deshalb Oberfranken verlassen. Wir sprechen mit Jugendliche über die Lehrstellenproblematik. Aber auch Bildung und und der Kampf gegen Gentechnik und Atomkraft sind uns wichtige Themen. Außerdem engagieren wir uns gegen Rechts. Oberfranken ist als strukturschwacher Bezirk anfällig für den braunen Mob.”
Die Grüne Jugend gibt es in Oberfranken seit Juni diesen Jahres. Derzeit zählt die Nachwuchsorganisation ungefähr 80 Mitglieder. “Mir ist wichtig, dass sich Jugendliche aus verschiedenen Gruppen für uns interessieren. Wir richten uns nicht nur an Gymnasiaten, sondern wollen auch an Haupt- und Realschüler auf unsere Ideen aufmerksam machen”, so Gote.

Quelle: Bayerische Rundschau – 06.09.2006:

Erstellt am Mittwoch, 6. September 2006
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GRÜNE JUGEND auf Hochtour

Unter dem Motto “Oberfranken begrünen — Was muss anders laufen?” wollen wir alle Jugendlichen dazu einladen, uns ihre Meinung zu sagen.

Dazu werden wir auf einen Banner den Umriss Oberfrankens malen und jedeR kann dann einen grünen Fingerabdruck in ihrem/seinem Landkreis hinterlassen und einen Zettel mit Wünschen/ Verbesserungsvorschlägen/ Statements auf die Karte heften. Nebenbei wollen wir mit den jugendlichen Menschen vor Ort mit allgemeinem Material über die Vorstellungen der GRÜNE JUGEND diskutieren.

Wir reisen selbstverständlich mit der Bahn!!! Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag, 29. August 2006
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Nordbayerische Kurier: Mehr junge Leute für Politik gewinnen

In Coburg hat sich die Grüne Jugend Oberfranken gegründet. Bayernweit ist das nach Schwaben der zweite Zusammenschluss dieser Art.

Die oberfränkische Grünen-Landtagsabgeordnete Ulrike Gote (Bayreuth) sicherte ihr Unterstützung zu. „Wir werden die Vernetzung aller Grünen in Oberfranken weiter voran treiben. Die Gründung eines Bezirksverbandes Grüne Jugend Oberfranken ist dabei ein wichtiger Baustein“, betonte sie.
Die Grüne Jugend Oberfranken wird nun von Sprecherin Katharina Meyer (19 Jahre, Meeder bei Coburg) und Sprecher Stephan Clemens (21, Bayreuth) vertreten. Dem geschäftsführenden Vorstand gehören noch Swantje Fischer (19, Lichtenfels) als Schatzmeistern und Christiane Bielenski (18, Coburg) als Politische Geschäftsführerin an. Unterstützt werden sie von den Beisitzern Victoria Schuller (18, Coburg), Sven Ojeda Febles (23, Bayreuth), Anna-Lena Memmel (18, Mitwitz) und Maximilian Melville (17, Coburg).
Die Grüne Jugend will vor allem die Arbeit der kleineren Kreis- und Ortsverbände unterstützen, erklärte Stephan Clemens. „Ich will, dass es in Zukunft in jedem Kreisverband eine aktive Grüne Jugend gibt“, sagte er.
Der Bundesverband der Grünen Jugend wurde 1994 gegründet und ist die politische Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen. Die Organisation stehe inhaltlich der Partei nahe, agiere jedoch unabhängig und nehme ihr gegenüber auch kritische Positionen ein, hieß es. Eine Mitgliedschaft ist bis zu einem Alter von 28 Jahren möglich. Eine Mitgliedschaft in der Mutterpartei ist dafür nicht notwendig.

Quelle: Nordbayerische Kurier – 23.06.2006

Erstellt am Freitag, 23. Juni 2006
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GRÜNE JUGEND Oberfranken gegründet

Coburg – Bislang war Oberfranken ohne junggrünen Bezirksverband. Am Samstag, den 17.6.2006, hat sich die GRÜNE JUGEND Oberfranken in Coburg gegründet. Die Mitglieder der GRÜNE JUGEND aus vielen Ortsverbänden Oberfrankens gaben sich für den Bezirksverband eine Satzung und wählten einen Vorstand.

Initiiert wurde die Gründungsversammlung von der GRÜNEN JUEGND Coburg, die sich im November 2005 gegründet hat und sich mit anderen Kreis- und Ortsgruppen austauschen wollte. Hilfestellung bei der Gründung leistete der Bezirk Schwaben, der über die Strukturen des bis dahin einzigen Bezirksverbandes der GRÜNEN JUGEND in Bayern berichtete. Weiterlesen »

Erstellt am Montag, 19. Juni 2006
Kategorie: Bezirksverband, Pressemitteilungen | Kommentieren »

Bayerische Rundschau: Warnung vor „braunem Mob“

BAYREUTHAuf ihrer Tour durch den Regierungsbezirk hat die Grüne Jugend Oberfranken Station auf dem Marktplatz in Bayreuth gemacht. Unter dem Motto „Wir begrünen Oberfranken“ suchte die erst im Juni gegründete Jugendorganisation von Bündnis 90/Die Grünen dabei gezielt den Kontakt zu jungen Leuten. Außerdem riefen die Mitglieder zum „Kick gegen Fremdenfeindlichkeit“ auf, indem sie auf den derzeit bedrohlichen Zulauf zu rechten Organisationen hinwiesen.

„Die rechte Szene scheint vor Ort Fuß zu fassen“, sagte die Bayreuther Landtagsabgeordnete Ulrike Gote. Nicht nur im Raum Wunsiedel, auch in Kulmbach und Teilen der Fränkischen Schweiz habe die rechte Szene einen besorgniserregenden Zulauf. Nach den Worten von Ulrike Gote sei es in Oberfranken vor allem von Bedeutung, in Bildung und Ausbildung zu investieren, damit junge Leute eine Perspektive bekommen.
Auch in Bayreuth machten immer wieder Stammtischparolen die Runde, so Jugendsprecher Stephan Clemens. Vieles davon setze sich in den Köpfen fest, auch wenn es gar nicht zutrifft und völlig haltlos ist. Überhaupt sei das strukturschwache Oberfranken besonders anfällig „für den braunen Mob“.
Die Grüne Jugend wolle deshalb aufklären und Perspektiven zeigen und konsequent gegen NPD-Veranstaltungen, Szene-Treffs und rechtsextreme Konzerte vorgehen.
Um junge Leute wieder mehr für Politik zu interessieren, sammelte die Grüne Jugend auf dem Marktplatz auch Wünsche, Vorstellungen und Anregungen, was in Oberfranken verbessert werden könnte. “Wir wollen wissen, was die Jugend bewegt und werden die Ergebnisse der Mandatsträgern bei der nächsten Bezirksmitgliederversammlung am 30. September übermitteln”, so Clemens.
Die Grüne Jugend Oberfranken hat derzeit gut 80 Mitglieder. Eine Mitgliedschaft bedeutet nicht automatisch auch eine Mitgliedschaft in der Mutterpartei. Anders als bei den Jugendorganisationen anderer Parteien ist die Mitgliedschaft nur bis zum 29. Lebensjahr möglich. Damit versteht sich die Grüne Jugend als jüngste aller Jugendorganisationen, die die Mutterpartei auch kritisch gegenüberstehen möchte und sich nicht als bloße Kaderschmiede für künftige Politiker versteht.

Quelle: Bayerische Rundschau – 07.09.2006

Erstellt am Mittwoch, 7. Juni 2006
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