Frankenpost: Bunt, jung, tolerant

Von Peggy Biczysko
Der Junge Tag der Demokratie am letzten Schultag in Wunsiedel ist für die Organisatoren der perfekte Start in die Ferien. Schon die Kleinsten aus dem Kindergarten werden an die Hand genommen, um zu lernen, worum es in einer vielfältigen Welt geht.

Wunsiedel – “Vielfalt tut gut.” Wenn am letzten Schultag Hunderte bunter Luftballons in einen hoffentlich blauen Wunsiedler Himmel steigen, baumeln ebenso viele bunte Flugblätter mit eben dieser Aufschrift an den Schnüren, zeigen, dass Wunsiedel bunt ist, wo immer sie auch landen mögen. Zeigen, dass hier eine Jugend lebt, die einsteht für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. So früh wie möglich sollen Kinder und Jugendliche lernen, sich mutig rassistischem Gedankengut entgegenzustellen. Wie Demokratie gelebt wird, sollen sie erfahren beim ersten Jungen Tag der Demokratie in Wunsiedel. Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 30. Juli 2010
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Tag der Demokratie am 18.8.2007

Ein Erfolg für die Demokratie! In Gräfenberg verhindern hunderte BürgerInnen den Zugang des Marktplatzes für die Nazis. In Wunsiedel feiern BürgerInnen ein buntes Straßenfest.

In Oberfranken sollten am 18.8.2007 gleich zwei Aufmärsche der Nazis stattfinden. In Wunsiedel wollten die Nazis Rudoph Heß gedenken. Der Aufmarsch wurde aber, wie in den letzten beiden Jahren zuvor, verboten. Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hatte schon im Vorfeld frühzeitig zugesagt sich am “Tag der Demokratie” mit einem Stand zu beteiligen. Neben dem Infostand, wo Kinder eine bunte Menschenkette gestalten konnten, wurden auch etliche Naziaufkleber von Laternenpfählen entfernt.

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Erstellt am Montag, 20. August 2007
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Frankenpost: Ein friedlicher Feiertag gegen Rechts

21.08.2006: Das vorläufige Ende des braunen Spuks in Wunsiedel: Politische Botschaften zwischen bunten Ballons und BratwürstenVON HARALD JÄCKEL

Bunt statt braun und in trefflicher Feierlaune präsentierte sich Wunsiedel am Samstag zum Tag der Demokratie. Prominente Politiker, regionale Größen und ein Marsch mit 500 Menschen und 3500 Luftballons prägten das Bild der Stadt. Eine Stadt, deren aktive Bürger maßgeblichen Anteil daran haben, dass die geplanten Nazi-Großaufmärsche zum Heß-Gedenken bereits zum zweiten Mal in Folge verboten wurden.

WUNSIEDEL – “Wir haben den Neonazis und den linken Krakeelern die Herrschaft über die Straße genommen.” Beifall brandet auf, als Bürgermeister Karl-Willi Beck von der Großbühne auf dem Markplatz die frohe Botschaft verkündet. Farbenfroh hat sich zuvor der lange Zug der rund 500 Marschteilnehmer – begleitet von 60 schweren Maschinen des Anti-Nazi-Motorradclubs “Kuhle Wampe” – durch die Straßen geschlängelt. Mit 3500 Luftballons über ihren Köpfen setzen die Marschierer ein deutliches Zeichen und das Motto “Wunsiedel ist bunt, nicht braun” treffsicher um. Neben Bürgermeister Beck marschieren in der ersten Reihe mit Landrat Dr. Peter Seißer und zweitem Bürgermeister Matthias Popp – gleichzeitig Sprecher der rührigen und mitveranstaltenden Bürgerinitiative (BI) – Schlüsselfiguren des Wunsiedler Widerstands. Weiterlesen »

Erstellt am Montag, 21. August 2006
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