Wahlkampfaktion in Lichtenfels

Die Lichtenfelser Grünen hatten für den 4. September 2009 einen Infostand in der Lichtenfelser Innenstadt angemeldet. Im Strahlenschutzanzug und mit Mundschutz verteilten wir kleine Windrädchen und Informationsmaterial an die PassantInnen.

“Mit Atomkraftwerken spielt man nicht!” stand auf unseren Windrädchen, die uns förmlich aus der Hand gerissen wurden. Immer wieder winkten PassantInnen uns zu sich her um Informationsmaterial und Windrädchen zu ergattern. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir auch schon alle Windrädchen los, pünktlich fing es an zu regnen. Wir hoffen, dass am 27. September viele Menschen grün wählen, damit die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht verlängert werden.

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Erstellt am Montag, 7. September 2009
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Obermain Tageblatt: “Zeit für Mitbestimmung”

Wenn es nach Swantje Fischer gehen würden, gäbe es auf den Lichtenfelser Dächern deutlich mehr Sonnenkollektoren, mit einem eigenen „Parlament” würde sich die Jugend Gehör verschaffen und die Landwirte aus den umliegenden Dörfern, die würden ihre biologisch angebauten Lebensmittel selbst vermarkten.

Swantje Fischer ist 21 Jahre alt und auf Platz 2 eine Spitzenkandidatin der Grünen/Bündnis90. Und sie ist ein junge Frau mit Selbstbewusstsein. Das liegt sicherlich auch daran, dass sie die Grüne Jugend Oberfrankens mittlerweile als Sprecherin vertritt und im Landesarbeitskreis „Bildung” schon wichtige Erfahrungen gesammelt hat.
Mit Kritik hält sie nicht zurück. „In der Kommunalpolitik wird in Lichtenfels einfach viel zu sehr an der Jugend vorbei regiert”, meint die Lehramtsstudentin.
Sie wünscht sich deshalb ein Jugendparlament, in dem junge Menschen ihre eigenen Ideen mit einbringen können. „Da sollten sich auch die jungen Mitglieder aller demokratischen Gruppierungen mit einbringen”, meint sie. In Sachen Konzept für Jugendzentrum, müsste sich ihrer Meinung nach einiges ändern. „Wichtig ist, dass sie Jugendlichen gefragt werden, was sie sich von einem Jugendzentrum erhoffen, was ihrer Meinung nach ein Jugendzentrum anbieten soll”, erklärt die 21-Jährige. „Mitbestimmung, das ist einfach wichtig”, sagt Swantje Fischer.
Und erklärt damit auch gleich einmal, warum sie sich selber in der Politik engagiert.
Zu den Grünen hat sie übrigens gefunden, als sie die Parteiprogramme verglichen hat. Das heißt aber nicht, dass sie ihrer eigenen Partei ohne jeder Skepsis gegenüber steht. Kein Wunder: Bei der Parteigründung, da waren die Grünen eine wilde und junge Partei. Heute gilt sie vielen als überaltert. Trotz ihrem guten Listenplatz redet Swantje Fischer nicht lange um den heißen Brei herum. „Auch bei den Grünen kleben viele an ihrem Posten und verhindern so, dass junge und neue Ideen die Partei vorwärts bringen”, meint die 21-Jährige mit Blick hauptsächlich auf Landes- und Bundespolitik.
Was sie sich noch für die Lichtenfelser Jugend wünscht: möglichst viele kostenlose Freizeit- und Sportangebote. Was sie sich von der Jugend wünscht: mehr Engagement für die Politik zu zeigen. Selbstbestimmung heißt schließlich auch Selbstverantwortung.

Quelle: Obermain Tageblatt – 18.01.2008

Erstellt am Samstag, 19. Januar 2008
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Neue Presse Coburg: „Der Stadt Konzepte geben“

Von Mathias H. Walther

Fotografin/Quelle: Gerda Völk

Lichtenfels – Der Reigen ist komplett. Mit Bernhard Christoph steht der vierte Bewerber für den Chefsessel des Lichtenfelser Rathauses nun auch offiziell fest.

Lichtenfels – Der Reigen ist komplett. Mit Bernhard Christoph steht der vierte Bewerber für den Chefsessel des Lichtenfelser Rathauses nun auch offiziell fest. Die Bündnisgrünen haben damit am Montagabend in Mistelfeld einstimmig bestätigt, was die Spatzen seit geraumer Zeit von den Dächern der Korbstadt zwitscherten. Der 52-jährige Bauingenieur wirft den Hut in den Ring, „weil Lichtenfels es verdient hat, für sein höchstes Amt eine echte Auswahl zu haben“.

Doch damit nicht genug. Die Grünen, obwohl im Landkreis eher ein überschaubarer Zusammenschluss Gleichgesinnter, präsentieren sowohl für den neu zu wählenden Kreistag als auch für den Lichtenfelser Stadtrat Kandidatenlisten, die sich sehen lassen können. Auf diesen sind alle Altersgruppen – von altgedienten „Moosgrünen“ bis hin zu jugendlich „Hellgrünen“ – ebenso vertreten wie die unterschiedlichsten Berufe, Parteimitglieder ebenso wie Parteilose.

Man habe es eben nicht nötig, „die jungen Leute in einer zusätzlichen ‚Tarnliste‘ zu verstecken“, meinte Kreisverbandssprecherin Beate Leidnecker-Schneidawind in ihrer Begrüßungsansprache. Das war dann aber auch schon der einzige, von einem Augenzwinkern begleitete, Seitenhieb auf den politischen Gegner. Ansonsten übten sich die Spitzenkandidaten in Zurückhaltung und konzentrierten sich auf kommunale Sachthemen.

Bevor Bernhard Christoph seine Kernthemen darlegte, war es an den Spitzenkandidaten, sich den Anwesenden zu präsentieren. Den Auftakt machten die 20-jährige Studentin Swantje Fischer (Lichtenfels) und der parteilose Harald Schramm (44) aus Kösten, die nach Christoph die Plätze zwei und drei auf der Stadtratsliste der Bündnisgrünen einnehmen. Dass sie trotz ihres jugendlichen Alters beileibe nicht „grün hinter den Ohren“ ist, machte Fischer deutlich, die sich im Falle ihrer Wahl naturgemäß der Schul- und Jugendpolitik widmen will. Und Schramm, seit 2002 Ortssprecher für Kösten und Schönsreuth, sieht die Verkehrsplanung und die Stadtteile („Ein Dorf muss Dorf bleiben dürfen“) als seine Domäne.

Jugendlich geben sich die Grünen auch bei der Wahl zum Kreistag. Ihr Spitzenkandidat Valentin Motschmann aus Schönbrunn ist gerade mal 20 Jahre alt. Da ist der zweite im Bunde ein altgedienter Haudegen in Sachen grünen Gedankengutes: Dietmar Gross ist 57 Jahre alt und als Forstdirektor, der zwölf Jahre lang das Forstamt Lichtenfels leitete, im Landkreis kein Unbekannter.

Das gilt freilich auch für den Bürgermeisterkandidaten Bernhard Christoph. Der ist seit elf Jahren im Stadtrat von Lichtenfels, ist überzeugt, das Amt des Rathauschefs ausfüllen zu können, und hat konkrete Vorstellungen davon, was in der Kreisstadt getan werden kann und muss.

Christoph: „Lichtenfels soll eine richtige Stadt und die Stadtverwaltung soll zum Dienstleister am Bürger werden.“ Ziele für die Tourismusförderung seien zu definieren, ebenso die Kernaufgaben der Stadt. Und, die Stadt müsse gewappnet sein, die Veränderungen im Umfeld erfolgreich zu bewältigen. Das gelte für das Verkehrsaufkommen – etwa durch die neue A 73 – ebenso wie für die Bevölkerungsentwicklung oder die Auswirkungen der Klimaänderung (Stichwort: Hochwasser).

„Und“, sagt er, „ich will die Potenziale der Bürgerschaft für die Stadt nutzen. Vor allem die der Leistungsträger in Kultur, Gewerbe, Handel und Produktion sowie bei den Vereinen. Die Bürgerschaft soll für ihre Stadt gefordert sein.“ Seine Konzepte für „eine anspruchsvolle Stadt Lichtenfels“ will er in den Monaten bis zur Wahl den Bürgern detailliert vorstellen.

Quelle: Neue Presse Coburg – 17.10.07

Erstellt am Mittwoch, 17. Oktober 2007
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GRÜNE JUGEND auf Hochtour

Unter dem Motto “Oberfranken begrünen — Was muss anders laufen?” wollen wir alle Jugendlichen dazu einladen, uns ihre Meinung zu sagen.

Dazu werden wir auf einen Banner den Umriss Oberfrankens malen und jedeR kann dann einen grünen Fingerabdruck in ihrem/seinem Landkreis hinterlassen und einen Zettel mit Wünschen/ Verbesserungsvorschlägen/ Statements auf die Karte heften. Nebenbei wollen wir mit den jugendlichen Menschen vor Ort mit allgemeinem Material über die Vorstellungen der GRÜNE JUGEND diskutieren.

Wir reisen selbstverständlich mit der Bahn!!! Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag, 29. August 2006
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