Regionalflughäfen schließen

(Beschluss der Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken am 28.03.2010 in Regensburg)

Ob Bamberg, Coburg, Bayreuth oder Hof, immer wieder gibt es Diskussionen über Einrichtung, Ausbau und Unterhalt der Regionalflughäfen. Die GRÜNE JUGEND Oberfranken spricht sich gegen die Bewirtschaftung von Regionalflughäfen aus. Die Vorteile, die für einzelne Personen oder ggf. Güter durch verkürzte Flugzeit entstehen, stehen in keinem Verhältnis zu den Kosten und Klimaschäden, die durch Flüge oft sogar innerhalb Deutschlands entstehen.

Erstellt am Samstag, 10. April 2010
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GJ Bayreuth: “Hilfe mein Eis schmilzt”

Bayreuth – Am Montag war die GRÜNE JUGEND Bayreuth mit ihrem Klimaaktionstand am Neptunbrunnen vertreten. Schon von Weitem waren die mit Eisbär-Kostümen verkleideten AktivistInnen und eine Regenwassertonne zu erkennen. Die Jugendorganisation von Bündnis90/Die Grünen klärte über die Gefahren des Klimawandels auf. Wenn nichts geschehe, hätten die Eisbären bald keine Eisschollen mehr.
“Die Klimakrise ist leider im Moment nicht so sehr im Fokus der Öffentlichkeit. Welche Ministerin wann wo und vor allem wie im Urlaub war und wer das bezahlen muss, scheint gerade wichtiger zu sein als die großen Herausforderungen der Zukunft. Den Blick wieder auf die wichtigen Themen lenken, das wollten wir mit unserer ersten Aktion erreichen. Der Klimawandel interessiert Jugendliche auf jeden Fall viel mehr als die Sommerloch-Themen”, erklärt Stephan Clemens, Mitglied der GRÜNEN JUGEND Bayreuth, das Auftreten der GRÜNEN JUGEND mit Eisbär und Wassertonne. Der Eisbär ohne Eis stehe für die abschmelzenden Pole und die Wassertonne für den daraus resultierenden Anstieg des Meeresspiegels. Weiterlesen »

Erstellt am Mittwoch, 19. August 2009
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GRÜNE JUGEND Oberfranken „Müssen wir uns auf noch größere Extreme einstellen?“

Bayreuth – Die Bayreuther Bürgerinnen und Bürger wurden am Donnerstag Nachmittag von einem heftigen Unwetter überrascht. Binnen weniger Minuten regnete es mehrere Liter auf den Quadratmeter und die Hagelkörner waren teilweise über 1 cm groß. Alles erinnerte eher an einen Herbststurm oder Aprilwetter. Die GRÜNE JUGEND Oberfranken sieht dies als Folge des Klimawandels und fordert Maßnahmen zu mehr Klimafreundlichkeit.

„So ein Unwetter habe ich bisher in meinen Leben noch nirgendwo erlebt. Erst sah es nach einem typischen Sommergewitter aus, aber dann regnete es so stark, dass ich kaum 50 Meter sehen konnte. Die Hagelkörner sind bei mir durch die Küche bis in den Flur geschossen. Wenn ich bedenke, dass alle Klimaexpertinnen und -experten ein Ansteigen der Wetterextreme voraussagen, dann macht mir das Sorgen. Ist das jetzt schon eine Auswirkung des Klimawandels, oder müssen wir uns auf noch größere Extreme einstellen?“, fragt Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken, der in Bayreuth wohnt. Er resümiert in diesem Zusammenhang die Ergebnisse des G8-Gipfels und kritisiert die lokale Politik dafür, dass sie sich nicht ausreichend für den Klimaschutz einsetzt: „Schade eigentlich, dass Merkel, Bush und co nicht gerade zu dem Unwetter in Bayreuth waren. Dann hätten sie sich das vielleicht mit den verbindlichen Klimazielen noch mal ein bisschen genauer überlegt. Beim Klimawandel darf es keine Menschen geben, die sich vor der Verantwortung drücken! Jedoch ist der internationale Aspekt die eine Seite. Es muss auch lokal etwas gemacht werden. Dabei hat Bayreuth in der Vergangenheit keine Fortschritte gemacht. In Sachen Steigerung der Attraktivität für den ÖPNV tut sich nichts, stattdessen wurden Anfang 2007 die Parkplatzgebühren im Mittel gesenkt. Fahrradfreundlich ist Bayreuth auch nicht wirklich. Ich denke, dass es noch einiges zu tun gibt, damit wir klimafreundlicher werden. Vielleicht wäre eine CO2-neutrale Anfahrt zu den Festspielen mal ein Projekt.“

Erstellt am Donnerstag, 19. Juli 2007
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Schritt für Schritt – klimafit

(Beschluss der Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken am 21.04.2007 in Bamberg)

Alle reden vom Klimawandel, aber wirklich unternommen wird viel zu wenig.

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken fordert alle Menschen auf, bei sich selbst anzufangen! Hier ist die Politik der kleinen Schritte angebracht:

Schritt für Schritt – klimafit!

  • Auf Ökostrom wechseln!
  • Nutze Energiesparlampen statt normaler Glühbirnen!
  • Immer das Licht ausschalten, wenn Du aus dem Zimmer gehst!
  • Benutze den Energiesparmodus am PC-Monitor!
  • Fernseher und sonstige elektronische Geräte nicht auf Stand-By, sondern komplett ausschalten!
  • Wenn Du heißes Wasser brauchst, dann den Wasserkocher benutzen!
  • Beim Kochen immer den Deckel auf den Topf!
  • Besser kurz duschen als baden!
  • Den Wasserhahn nicht unnötig laufen lassen!
  • Immer deinen Müll trennen!
  • Mehrwegverpackungen kaufen, also keine Dosen mehr!
  • Regionale Produkte kaufen, weil die durch kürzere Lieferwege meist umweltfreundlicher sind!
  • Öfter mal Fahrrad fahren oder laufen!
  • Bus und Bahn fahren anstatt das Auto zu benutzen!
  • Verkürz’ die Nahrungskette – mehr pflanzliche Produkte essen: Die tierische Produktion trägt durch CO2-Emissionen und Methan wesentlich zum Treibhauseffekt bei!
  • Nicht zu viel heizen, zieh’ einfach einen Pullover an!
  • Stoßlüften statt Dauerlüften!

Erstellt am Mittwoch, 2. Mai 2007
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GRÜNE JUGEND Oberfranken thematisiert Energiepolitik und ist bei „Waldwoche“ aktiv

BAMBERG — Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hielt am Samstag, den 21.4., ihre Mitgliederversammlung in Bamberg ab. Das Thema lautete “Klimawandel – Folgen für Energiepolitik und Wald”. Mit einem Umzug durch die Bamberger Innenstadt machten die Junggrünen auf das Thema “Wald” aufmerksam.

Die erste Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken in 2007 fand im Büro der GAL Bamberg statt. Am Vormittag wurde den anwesenden Mitgliedern und InteressentInnen ein Einstieg ins Thema gegeben, dabei insbesondere die Energieversorgung Oberfrankens näher unter die Lupe genommen. “Atomenergie hat in Oberfranken mit fast 50% einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert bei der Stromproduktion. Dies ist erschreckend und es bedarf für Oberfranken daher großer Anstrengungen beim Atomausstieg. Ob die großen Energieunternehmen mit der Umstellung schon angefangen haben? Es ist jedoch positiv zu sehen, dass Oberfranken bei den Erneuerbaren Energien mit 15% über dem Bundesdurchschnitt von 11%  liegt”, erläutert Swantje Fischer, Schatzmeisterin der GJ Oberfranken. Gegen Mittag verließen die Anwesenden das Büro um auf das Thema “Wald” aufmerksam zu machen. Die Aktion fand im Rahmen der “Waldwoche der GRÜNEN JUGEND” statt. Dazu hatten die AktivistInnen kurzfristig ein Banner mit der Aufschrift “Leute lasst das pflastern sein, pflanzt hier lieber BÄUME ein” erstellt und zogen damit durch die Innenstadt.

“Die zugepflasterten Städte haben kaum noch Grünflächen. Deshalb ist es wichtig, vor allem die wenigen Bäume in der Stadt zu schützen und grüne Lungen neu zu schaffen”, appellierte Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken und Student der Geoökologie an der Uni Bayreuth. “Im Rahmen des Klimawandels kommt der Vegetation und damit den Wäldern eine besondere Bedeutung zu. Der Wald bindet Kohlenstoff. Deshalb ist es so wichtig die Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und nicht dem Flächenfraß zu Opfer fallen zu lassen. Wenn wir keinen Wald mehr haben, dann sehe ich buchstäblich schwarz für unsere Zukunft. Deshalb auch die Mahnung: no forest – no future. Der Wald ist ein hoch sensibles Ökosystem, welches langsam auf Veränderungen reagiert. Wenn wir nicht sorgfältig mit den Wäldern umgehen, dann bekommen wir die Quittung, denn wie es in den Wald schreit, so schallt es wieder heraus und das Klima rächt sich”, so Clemens.

Weitere Infos zur Waldwoche: www.gruene-jugend.de/wald

Erstellt am Samstag, 21. April 2007
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GRÜNE JUGEND setzt sich für die Verminderung des CO2-Ausstoßes ein

Präsidentschaftskandidaten Al Gore. Es kamen ca. 60 Besucherinnen und Besucher, die auch an der anschließenden Diskussionsrunde teilnahmen. Der Film dokumentiert anhand konkreter Fakten den bevorstehenden Klimawandel.

Creußen – Die GRÜNE JUGEND Oberfranken zeigte am vergangenen Freitagabend den Oskar-prämierten Film “Die unbequeme Wahrheit” vom Die Erderwärmung wird durch wissenschaftliche Messdaten eindeutig nachgewiesen. Die Folgen der Erderwärmung sind bereits in jüngster Zeit sichtbar: verheerende Wirbelstürme, die Überschwemmung von großen Erdteile und die gleichzeitige Austrocknung an anderer Stelle, dadurch werden zum Beispiel große Waldgebiete absterben und viele Tierarten verschwinden.

“Wir müssen den  CO2-Ausstoß massiv verringern und dazu kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten”, forderte Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken. “Aber auch die Politik ist gefragt. Wir als grüne Partei sind da schon länger Spezialisten auf dem Gebiet. Und wenn andere Parteien das Thema jetzt auch für sich entdecken, dann ist das zwar begrüßenswert, jedoch haben wir die größeren Kompetenzen.” In der anschließenden Diskussion waren sich alle einig, dass es Möglichkeiten gibt auch selbst etwas zu tun. Ein Besucher schlug vor: “Das Auto einfach mal stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, oder beim nächsten Einkauf darauf achten, dass die Lebensmittel aus der Region sind und nicht tagelang im LKW transportiert wurden.” Jemand brachte den Hinweis: “Bei uns gibt es auch schöne Urlaubsgebiete, da brauchen wir gar keine lange Flugstrecken mit hohem Kerosinverbrauch in Kauf nehmen.”

Erstellt am Montag, 19. März 2007
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GRÜNE JUGEND Oberfranken lehnt den Bau von Skihallen entschieden ab

Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher. Tornados in Nürnberg und der schwere Sturm “Kyrill” verdeutlichen die Zunahme der Wetterextreme. Der schwache Beginn des Winters und das Ausbleiben von Schnee trifft natürlich vor allem die Pistenbetreiberinnen und -betreiber.

Jedoch gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie dem Klimawandel zu entgegnen ist. Personen, die vom Skibetrieb leben, müssen sich entweder umstellen und andere Einnahmequellen suchen oder durch Bau von “Skihallen” unabhängig von Schneefall zu werden und können damit sogar das ganze Jahr über den Skibetrieb aufrecht erhalten.

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken ist bestürzt über die Überlegungen eine Skihalle in Bischofsgrün zu bauen. Die Geheimniskrämerei der ominösen “Interessengruppe” stößt auf Unverständnis. “Hier wird mit versteckten Karten gespielt. Wer hinter den Überlegungen steht bleibt den Bürgerinnen und Bürgern verborgen. Wahrscheinlich sind es große Energieversorger, die sich durch die Skihalle lukrative Einnahmen versprechen. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden doch nicht gefragt und schon gar nicht die Jugendlichen. Den Hang in der Skihalle herunterzufahren ist vielleicht drei bis vier Mal interessant und dann völlig langweilig und die Leute im Ort können sich den Besuch vielleicht auch nicht leisten. Es müssen langfristige Planungen angestellt werden, wie das Leben für die Menschen vor Ort und vor allem junge Menschen und Familien attraktiver gestaltet werden kann”, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GJ Oberfranken, “Es sollten nicht solche Prestigeprojekte finanziert werden, die klimaschädlich und damit nicht nachhaltig sind.”

Das umweltpolitische Signal eines Skihallen-Baus wird stark kritisiert.
“Wirklich umweltbewusstes Handeln sieht anders aus. Bei einer Skihalle werden Unmengen Wasser verschwendet und der Energieverbrauch, der für die Kühlung der Halle erforderlich sein wird, ist enorm. Der Klimawandel wird durch so einen weiteren Energiefresser verstärkt”, erläutert Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken, die Ablehnung, “Es ist pervers, dass die Auswirkungen des Klimawandels durch zusätzliche Klimakiller aufgefangen werden sollen.”

Fotos:

  • © www.bischofsgruen.de (Radfahrer, Schneepanorama)
  • © www.greenpeace.de (Gletscher)
  • © www.klassenfahrten-kluehspies.de (Skihalle)

Erstellt am Donnerstag, 1. Februar 2007
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