Die neuen Themen für 2011

Bei ihrer 2. Mitgliederversammlung am 24.02.2011 hat die GRÜNE JUGEND Bayreuth die Themen beschlossen, die sie dieses Jahr verstärkt behandeln wird.
Die GRÜNE JUGEND hat sich dabei vor allem für Ökologie entschieden. Sie wird dabei ökologische Themen sowohl auf regionaler als auch auf Bundesebene betrachten. „Vor allem interessiert uns, wie grün die Landesgartenschau 2016 wirklich ist und außerdem die Gebäudesituation hier in Bayreuth. Aber auch mit dem Atomausstieg und erneuerbaren Energien werden wir uns beschäftigen.”, sagte Hannah Schlags, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayreuth.
Trotzdem wird auch Bildung dieses Jahr wieder ein Thema sein. „Allerdings werden wir uns weniger mit Bildungsinhalten beschäftigen, sondern uns verstärkt auf die Situation der SchülerInnen an den Schulen konzentrieren. Wir wollen das Leben an den Schulen angenehmer gestalten.”, ergänzte Martin Struller, Sprecher der GRÜNEN JUGEND.

Außerdem hat die GRÜNE JUGEND bei ihrer Mitgliederversammlung die Frauentagsaktion unter dem Motto „Wir wollen keine Kekse backen, wir wollen eine Führungsposition“ für den 100. Weltfrauentag am 8.3.2011 beschlossen. Die Aktion wird ab 12.00 vor dem Ponte Central in der Fußgängerzone stattfinden.

Erstellt am Sonntag, 27. Februar 2011
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Bericht über den Landesjugendkongress der GRÜNEN JUGEND Bayern

(Bitte lest zumindest die „Abschluss Bemerkung“)
Der zweite Landesjugendkongress der Grünen Jugend Bayern fand dieses Jahr in Augsburg statt. Wir tagten in einer Berufsschule. Hauptthema des Kongresses war Bildung und Reform des Schulsystems. Hierzu wurden am Samstagmorgen verschiedene Workshops angeboten von denen ich einen Workshop einer ehemaligen Lehrerin besuchte, die sich entschieden gegen die Vergabe von Noten und das deutsche Schulsystem und für das schwedische und norwegische Modell aussprach.

Neben der Tagung blieb am Abend noch genügend Zeit mit den anderen Mitgliedern in der Augsburger Innenstadt umher ziehen. Der geänderte Leitantrag “Gerechtigkeit braucht Bildung – Bildung braucht Gerechtigkeit” wurde angenommen.

Anträge
Die ursprünglichen Fassungen finden sich hier:
http://www.gj-bayern.de/kongress.html
Inhaltlich waren die meist Anträge gut ausgearbeitet, wobei leider manche Änderungsanträge erst kurz vor Abstimmung verfügbar gemacht wurden: Weiterlesen »

Erstellt am Donnerstag, 21. Oktober 2010
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Radio Plassenburg: Bezirkskongress der Grünen Jugend: Freier Zugang zu Bildung gefordert

Die Grüne Jugend Oberfrankens fordert einen kostenlosen Zugang zu Bildung.

Nicht nur, dass der Schulweg kostenfrei sein sollte, sondern auch Büchergeld, Kopiergeld und Studiengebühren sollten längst der Vergangenheit angehören. Gerade für Kinder finanzschwacher Eltern seien die Fahrtkosten ab der 11. Klasse eine zusätzliche Hürde beim Schulbesuch. Diese Forderungen hat die Grüne Jugend bei ihrem Bezirkskongress erneuert. Aus den Neuwahlen geht eine neue Doppelspitze hervor. Neue Sprecher der Grünen Jugend Oberfrankens sind Alicja Lukaszynska, Wirtschaftsrecht-Studentin aus Hof, und Stephan Clemens, Geoökologie-Student aus Bayreuth.

Quelle: Radio Plassenburg – 03.04.2010

Erstellt am Samstag, 3. April 2010
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GRÜNE JUGEND Oberfranken wählt neuen Vorstand und fordert kostenlosen Schulweg

Aus ihrem Bezirkskongress am vergangenen Wochenende geht die GRÜNE JUGEND Oberfranken mit einer neuen Doppelspitze hervor: Alicja Lukaszynska (24), Wirtschaftsrecht-Studentin aus Hof, und Stephan Clemens (24), Geoökologie-Student aus Bayreuth, sind die neuen SprecherInnen des Bezirksverbandes und vertreten damit die GRÜNE JUGEND nach außen. Lehramtsstudentin Swantje Fischer (22) aus Lichtenfels ist neue politische Geschäftsführerin, für die Finanzen ist Abiturient Christoph Schmidt (18) aus Litzendorf verantwortlich. Die ehemaligen Sprecherinnen Svenja Fluhrer (15) und Isabel Schmuck (16) aus Bamberg wurden als Beisitzerinnen gewählt. Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 2. April 2010
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GRÜNE JUGEND Oberfranken solidarisiert sich mit allen Besetzer_innen

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hatte sich bereits mit den Besetzer_innen der Hochschule Coburg solidarisch erklärt. Nachdem in den letzten Tagen die Uni Bamberg sowie die Uni Bayreuth besetzt wurden, erweitert die GRÜNE JUGEND Oberfranken jetzt ihre Solidaritätsbekundung mit allen Besetzer_innen in Oberfranken und darüber hinaus:

“Wir unterstützen die Besetzungen an allen oberfränkischen Universitäten und Hochschulen und freuen uns, dass in fast allen Universitäten in Bayern bereits in besetzten Hörsäälen über Bildungspolitik und Auswege aus der ohne Veränderungen bevorstehenden Bildungskrise diskutiert wird”, erklärt Isabel Schmuck, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Oberfranken. Weiterlesen »

Erstellt am Dienstag, 24. November 2009
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Nordbayerischer Kurier: “Für bessere Bildung”

Von Jakob Struller

BAYREUTH. “Bildung für alle und zwar umsonst”: Dies forderten am Mittwoch rund 250 Schüler und Studenten in Bayreuth. Sie gingen gemeinsam für eine bessere Bildung auf die Straße und trafen sich schließlich zu einer Kundgebung auf dem Luitpoldplatz.

Um 13 Uhr versammeln sich die Demonstranten bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schützenplatz vor dem Graf-Münster-Gymnasium. Nach und nach kommen immer mehr Schüler, einige Studenten sind bereits da. Die Mitarbeiter der attac-Ortsgruppe sind dabei, die letzten Vorbereitungen zu treffen. In ihren neonorangefarbenen T-Shirts sind sie für alle sofort als Ansprechpartner zu erkennen. Mitorganisator Christian, ein 23-jähriger Student, bringt den Demonstranten einige Parolen bei: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut.“ Kurz darauf ziehen die etwa 250 Schüler und Studenten los: über den Sternplatz, den Marktplatz und die ZOH bis zum Luitpoldplatz.

Gegen soziale Selektion

In ganz Deutschland sind an diesem Mittwoch Schüler und Studenten auf den Straßen, um gegen das in ihren Augen ungerechte Bildungssystem zu demonstrieren. In Bayreuth hat das sogenannte Bayreuther Bildungsbündnis die Demo organisiert. Die Bündnispartner sind die Ortsgruppen der Jusos, der Grünen Jugend, der Linken, der Umweltschutzorganisation Robin Wood und der globalisierungskritschen Organisation attac. Angemeldet hat die Demonstration Selmar Klein, Schüler in der K12 des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) und attac-Mitglied. Mit einem Megaphon stimmt er immer wieder Parolen an: „Bildung für alle, und zwar umsonst“, oder „Weg mit den Gebühren, Bayreuth will studieren!“ Weiterlesen »

Erstellt am Donnerstag, 18. Juni 2009
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infranken.de: “Ein Verweis, auf den ich stolz bin!”

Von: Harald RiegerBildungsstreik Obwohl das Kultusministerium für streikende Schüler Ordnungsstrafen angedroht hatte, nahmen dennoch viele Schüler am Bildungsstreik teil. Rund zwei Stunden zogen sie zusammen mit Studenten quer durch die Innenstadt und zeigten ihren Unmut über das in ihren Augen marode Bildungssystem.

Einen denkwürdigen Tag haben sich die Bamberger Schüler und Studenten für ihren gestrigen Bildungsstreik ausgesucht: Gingen doch schon vor 56 Jahren erstmals die Bürger der DDR auf die Straßen, um für Freiheit zu kämpfen. Insgesamt zogen am Vormittag rund 700 Schüler und Studenten durch die Innenstadt von Bamberg, um für ein besseres und vor allem kostenfreies Bildungssystem sich stark zu machen. Und dies obwohl es den Schülern, nach vorsichtigen Schätzungen bestand mehr als die Hälfte der Demonstranten aus Schülern, verboten war, während der Unterrichtszeit ihre Meinung zu äußern. Weiterlesen »

Erstellt am Mittwoch, 17. Juni 2009
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GRÜNE JUGEND Oberfranken: “Echte Zukunftschancen sind die beste Gewalt-Prävention”

Die CDU hat auf ihrer Klausurtagung Anfang des Jahres härtere Jugendstrafen gefordert. Ministerpräsident Beckstein unterstützt die Forderung. Nun meldet sich die GRÜNE JUGEND Oberfranken zu Wort und fordert mehr Anstrengungen auf kommunaler Ebene und sieht in den Unionsvorschlägen ein Eingeständnis einer gescheiterten Bildungs- und Integrationspolitik.

“Mit höheren Haftstrafen werden Gewalttaten nicht verhindert. Die Union diskutiert darüber was nach einer Straftat passieren soll. Die Gesetze sind unserer Meinung nach völlig ausreichend. Wir denken eher, dass sowohl CDU als auch CSU auf Länderebene mit ihrer Politik des Aussiebens Menschen ausgrenzt und somit Gewalt provoziert”, so Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken.

“Die CSU setzt auf ein selektives Bildungssystem. In Bayern verlassen ca. 10% der Jugendlichen die Schule ohne irgendeinen Abschluss, bei ausländischen Jugendlichen sind es über 20%. Wenn junge Leute eine Straftat begehen und keinen deutschen Pass besitzen, ist der Schrei nach Abschiebung groß. Wo ist da die Förderung von jungen Menschen? Härtere Strafen bekämpfen doch nicht die Ursache des Problems. Junge Menschen, die eine echte Perspektive in Deutschland haben, werden sich durch eine Straftat nicht ihr Leben verbauen. Die Perspektive verbaut ihnen die CSU mit ihrer selektiven Bildungspolitik und einer Ausweisungspolitik, die nicht auf Integration setzt!”, kritisiert Swantje Fischer, Sprecherin der GJ Oberfranken, die sich als Koordinatorin des Landesarbeitskreis Bildung der GRÜNEN JUGEND Bayern schon länger mit den Nachteilen des selektiven Bildungssystem auseinander setzt.  Fischer tritt bei den Kommunalwahlen für den Stadtrat in Lichtenfels an, Clemens in Bayreuth. Beide möchten sich dort für bessere Zukunftschancen junger Menschen einsetzen. Für benachteiligte Kinder und Jugendliche sollen gezielte Förderangebote geschaffen und für ihre Familien niederschwellige Beratungs- und Unterstützungsangebote in und außerhalb der verschiedenen Bildungseinrichtungen angeboten werden.

Erstellt am Donnerstag, 10. Januar 2008
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GRÜNE JUGEND Oberfranken fordert „Schule für alle“

Das Schuljahr neigt sich dem Ende zu. SchülerInnen wie LehrerInnen freuen sich auf ein paar Wochen Freizeit. Aber die PolitikerInnen haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. UN-Sonderberichterstatter Munoz wartet immer noch auf die nötigen Reformen. Die GRÜNE JUGEND Oberfranken erklärt, warum das bayerische Bildungssystem vor allem im ländlichen Raum keine Zukunft hat.

„Munoz kritisiert völlig zu Recht die Ungerechtigkeit im deutschen Bildungssystem. Das in Bayern vornehmlich in Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen und Sonderschulen gegliederte Schulsystem ist überholt. PISA hat gezeigt, dass die Länder, die auf eine längere gemeinsame Lernzeit setzen, die Nase vorne haben. Die Trennung der Schülerinnen und Schüler nach der 4. Klasse hat auch weitergehende gesellschaftliche Auswirkungen. Das Elternhaus bestimmt in Bayern aber maßgeblich über die Bildungschancen. In Bayern haben Kinder von Akademikerinnen und Akademikern eine sechsmal größere Chancen Abitur zu machen als Kinder, deren Eltern nicht studiert haben. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?“, fragt Anna Lena Memmel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Oberfranken, die sich bei einer „Bildungsreise“ der GRÜNEN JUGEND einen Einblick ins finnische Schulsystem verschaffen konnte.

Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken, verdeutlicht, weshalb nicht nur soziale Gründe für eine „Schule für alle“ sprechen: „Im ländlichen Raum gibt es zusätzliche Probleme. Das gegliederte Schulsystem verlängert die Schulwege, da für jede Schule ausreichend Schülerinnen und Schüler vorhanden sein müssen. Dadurch wird den SchülerInnen ein Teil ihrer Freizeit genommen und es verursacht vor allem auch zusätzliche Treibhausgase. Bei rückläufigen Geburtenzahlen ist es nur eine Frage der Zeit, bis weitere ‘Dorfschulen’ dicht machen müssen. Das kann sich ändern, wenn der politische Wille der Regierung dazu da wäre.“ Bereits im letzten Jahr hat der oberfränkische LehrerInnentag der bayerischen Bildungspolitik in Sachen Förderung von schwächeren SchülerInnen ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. Der oberfränkische Bezirksvorsitzende des BLLV Bauer sprach damals klare Worte: „Wir sind Weltmeister im Sortieren. In keinem anderen Land ist der Zusammenhang zwischen Schullaufbahn/Schulerfolg und sozialer Herkunft größer als in Bayern!“ Clemens erläutert deshalb die Position der Jugendorganisation von Bündnis90/Die GRÜNEN: „Die GRÜNE JUGEND fordert eine ‘Schule für alle’, in der alle Schülerinnen und Schüler mindestens bis zur 9. Klasse gemeinsam lernen. Nur ein solch radikaler Wechsel im System wäre sozial gerecht und nebenbei vor allem im ländlichen Raum ökologisch sinnvoll.“

Erstellt am Donnerstag, 26. Juli 2007
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GRÜNE JUGEND Oberfranken fordert Abschaffung von Noten

Überall werden am heutigen Freitag, den 16.2.2007, an den bayerischen Schulen die Halbjahreszeugnisse vergeben. Schlechte Noten sorgen zuhause immer wieder für Diskussionen. Einige Schülerinnern und Schüler werden angstvoll ihr Zeugnis nach Hause tragen, da ihre Versetzung gefährdet ist.

„Noten sagen doch nur bedingt etwas über das wirkliche Wissen aus. Mal einen Tag auf die Ex nicht gelernt und schon ist die Note versaut. Noten sind abhängig von den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern, sie sind nicht reproduzierbar, werden teilweise sehr subjektiv vergeben und dienen auch als Machtinstrument. Noten sind für uns kein geeignetes Mittel um Schülerinnen und Schüler zum Lernen zu motivieren. Wir sprechen uns deshalb für die Abschaffung von Noten aus“, erläutert Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken, die Einstellung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken zum Thema Noten.

„Der Druck, immer und ständig gute Noten zu haben, schränkt die Lernenden in ihrer Lernfreiheit ein. In der Grundschule funktioniert das Lernen ohne Noten auch besser. Später werden Noten eingeführt und der Frust fängt an. Die Schülerinnen und Schüler sollen unserer Meinung nach selbst mitentscheiden dürfen, was sie lernen wollen. Es muss mehr Projektunterricht geben und Frontalunterricht muss weit zurückgefahren werden“, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GJ Oberfranken, „Die Lehrerinnen und Lehrer sollen vielmehr die Funktion einer Moderatorin oder eines Moderators übernehmen, die/der die Schülerinnen und Schüler im Dialog in ihrer Wissensaneignung unterstützt, die Leistungen und Schwächen erörtert und individuellen Lernziele vereinbart. Eine gute Ausbildung sollte das Ziel sein und dabei stehen Noten nur im Weg.” Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 16. Februar 2007
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