GJ Bayreuth am 5.9. auf Anti-Atom-Demo in Berlin

Bericht von einem Aktivisten der GRÜNEN JUGEND Bayreuth, der gerade frisch zur GRÜNEN JUGEND dazu gekommen sind, und mit weiteren GJ-AktivistInnen bei der Groß-Demo in Berlin war.

Los ging alles morgens um 8:00 Uhr auf dem Supermarktparkplatz des Netto-Discounts in der Nürnberger Straße, bei der vier GJ-Mitglieder aus Bayreuth in den Bus des Bund-Naturschutz eingestiegen sind. Der Bus war mit zahlreichen weiteren AktivistInnen aus Schweinfurt und Bamberg besetzt und auch aus Bayreuth sind noch weitere Aktivisten z.B. von der Grünen Hochschulgruppe zugestiegen.

Nach einigem herumirren in Berlin (zahlreiche Straßen waren bereits abgesperrt und der Busfahrer hat es sich zur Aufgabe gemacht, uns so nah wie möglich an den Startpunkt der Demo zubringen), sind wir noch rechtzeitig am neuen Berliner Hauptbahnhof rausgeschmissen worden.

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Erstellt am Dienstag, 15. September 2009
Kategorie: Bayreuth, Kreisverbände | Kommentieren »

Wahlkampfaktion in Lichtenfels

Die Lichtenfelser Grünen hatten für den 4. September 2009 einen Infostand in der Lichtenfelser Innenstadt angemeldet. Im Strahlenschutzanzug und mit Mundschutz verteilten wir kleine Windrädchen und Informationsmaterial an die PassantInnen.

“Mit Atomkraftwerken spielt man nicht!” stand auf unseren Windrädchen, die uns förmlich aus der Hand gerissen wurden. Immer wieder winkten PassantInnen uns zu sich her um Informationsmaterial und Windrädchen zu ergattern. Nach etwas mehr als einer Stunde waren wir auch schon alle Windrädchen los, pünktlich fing es an zu regnen. Wir hoffen, dass am 27. September viele Menschen grün wählen, damit die Laufzeiten der Atomkraftwerke nicht verlängert werden.

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Erstellt am Montag, 7. September 2009
Kategorie: Berichte, Bezirksverband | Kommentieren »

GRÜNE JUGEND Oberfranken erinnert an Tschernobyl

Vor 21 Jahren ereignete sich einer der schlimmsten Unfälle in der Geschichte der Menschheit: der Super-GAU in Tschernobyl. Nur 10 Sekunden hatten die TechnikerInnen in Tschernobyl die Kontrolle über das Atomkraftwerk verloren. 10 Sekunden reichten aus, um die ganze Welt in einen Schockzustand zu versetzen und eine Katastrophe geschehen zu lassen. Die Auswirkungen sind heute noch nachweisbar.

Im finnischen Atomkraftwerk Forsmark verlor man im letzten Jahr mehr als 20 Minuten die Kontrolle. Zu diesem Störfall meint Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Oberfranken: „Bei Forsmark waren wir nicht weit von einem zweiten Tschernobyl entfernt. Jährlich gibt es tausende von Störmeldungen aus Atomkraftwerken. Die Industrie ringt aber weiter um Verlängerungsfristen für Atommeiler. Zwar sind Atomkraftwerke heute meist sicherer als früher, es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass sich ein Unfall wie in Tschernobyl nicht wiederholt und mit steigender Betriebsdauer, steigt das Risiko. Die Politik sollten den Atomausstieg konsequent unterstützen. Einige Politiker machen aber das Gegenteil, indem sie Subventionen für erneuerbare Energien zu streichen wollen.” In ganz Europa ist Tschernobyl heute kein großes Thema mehr und Atomkraft wird als saubere und billige Energiequelle angesehen.

Hierzu erklärt Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken: „Die Debatte über die Endlagerung von Atommüll wird nicht in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Nach dem Motto: Solange nicht bei mir im Garten, ist es mit egal, wo das Zeug liegt. Und das Märchen von der billigen Atomenergie glauben heute immer noch ein paar Leute, dann werden die Kosten für Bau der AKWs und die Endlagerung von Atommüll einfach ausgeblendet. Die Kosten trägt die Allgemeinheit, die Gewinne verbleiben beim Energieoligopol. Wir müssen auf Solar-, Wasser- und Windkraft umsteigen, denn dies sind regenerative Energiequellen, die uns also immer erhalten bleiben und daher unsere Umwelt nicht nachhaltig schädigen. Ich empfehle allen noch heute auf Ökostrom umzusteigen!”

Die GRÜNEN unterstützen die Initiative “Atomausstieg selber machen”. Weitere Infos dazu gibt es unter: http://www.gruene.de/cms/default/rubrik/9/9305.stromwechsel.htm

Erstellt am Donnerstag, 26. April 2007
Kategorie: Bezirksverband, Pressemitteilungen | Kommentieren »