Archiv für die Kategorie 'Pressespiegel'

Frankenpost: Bunt, jung, tolerant

Von Peggy Biczysko
Der Junge Tag der Demokratie am letzten Schultag in Wunsiedel ist für die Organisatoren der perfekte Start in die Ferien. Schon die Kleinsten aus dem Kindergarten werden an die Hand genommen, um zu lernen, worum es in einer vielfältigen Welt geht.

Wunsiedel – “Vielfalt tut gut.” Wenn am letzten Schultag Hunderte bunter Luftballons in einen hoffentlich blauen Wunsiedler Himmel steigen, baumeln ebenso viele bunte Flugblätter mit eben dieser Aufschrift an den Schnüren, zeigen, dass Wunsiedel bunt ist, wo immer sie auch landen mögen. Zeigen, dass hier eine Jugend lebt, die einsteht für Vielfalt, Toleranz und Demokratie. So früh wie möglich sollen Kinder und Jugendliche lernen, sich mutig rassistischem Gedankengut entgegenzustellen. Wie Demokratie gelebt wird, sollen sie erfahren beim ersten Jungen Tag der Demokratie in Wunsiedel. Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 30. Juli 2010
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Nordbayerischer Kurier: Klotz am Bein

Grüne Jugend macht Front gegen ausufernde Staatsschulden

BAYREUTH
von Sandra Buchwald

Trauriger Rekord: Im Jahr 2010 ist die Neuverschuldung der Bundesrepublik mit einer Rekordverschuldung auf Bundesebene auf ein historisches Hoch geklettert. Front gegen die ausufernde Staatsverschuldung machte die Grüne Jugend am Samstag mit einer Kundgebung in der Maxstraße.

Auf knapp 1700 Millarden Euro beziffern Schuldenuhren die aktuelle Gesamtverschuldung – eine fast schon abstrakt wirkende 13-stellige Zahl, die die Vorstellungskraft der meisten Menschen bei weitem übersteigt. Um den Bundesbürgern den bundesdeutschen Schuldenberg greifbar zu machen, hatten sich die mit einem Schuldenklotz am Bein versehenen Grünen etwas besonderes ausgedacht: Sie verteilten den Minus-Euro, der die verblüffenden Passanten symbolisch mit deren Pro-Kopf-Verschuldung konfrontierte.

Die Bürger reagierten höchst unterschiedlich berichteten die Sprecher der Grünen Jugend Bayreuth und Oberfranken, Thomas Zimmer und Stephan Clemens. Einige seien bereits über die Höhe informiert gewesen, die anderen hätten Probleme, die astronomischen Gesamtssumme überhaupt einzuordnen. Bei vielen mache sich auch Hilfslosigkeit breit. “Ich kann doch echt nichts dagegen tun”, lautet oft die frustrierte Antwort.

Doch egal wie die Reaktionen ausfielen – ihr Ziel, die Bürger auf die brisante Schuldensituation aufmerksam zu machen, erreichten die grünen Nachwuchspolitiker. Ihre Forderungen formulierten sie deutlich: Sie wünschen sich sinnvolle Zukunftsinvestitionen in Bildung und Ökologie. Mehr Generationengerechtigkeit, da man nicht nach dem Motto “Die Schulden von heute, sind die Steuern von morgen” erwarten könne, dass die augenblicklich angehäuften Schulden von den nachfolgenden Generationen abgetragen werden müssten. Und – ein ganz wichtiger Punkt für die jungen Grünen – eine nachhaltige Finanzpolitik, die, statt mit massiven Sparmaßnahmen den für die Konjunktur so wichtigen Konsum zu lähmen, Vermögen und Umweltverbrauch stärker besteuere.

INFO
Die Zeit drängt, darüber ist man sich bei der Grünen Jugend einig. Denn die Schuldenuhr tickt unaufhaltsam. Auch in der Maxstraße, wo die Nachwuchspolitiker den auf eine Tapetenrolle gepinselten Gesamtstand der bundesdeutschen Schulden während der Aktion kontinuierlich korrigierten. Alle 45 Minuten um 10 Millionen Euro nach oben.

Quelle: Nordbayerische Kurier – 13.7.2010

Erstellt am Dienstag, 13. Juli 2010
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Radio Mainwelle: Die Grüne Jugend in Bayreuth macht gegen ausufernde Staatsverschudlung mobil

Staatsverschuldung und Haushaltslöcher in den Kommunen sind an diesem Wochenende Thema mehrerer politischer Veranstaltungen im Raum Bayreuth und Kulmbach. Die Grüne Jugend präsentiert sich morgen Vormittag in der Bayreuther Fußgängerzone. Die Teilnehmer wollen auf die ihrer Ansicht nach prekäre Finanzlage auf sämtlichen Haushaltsebenen aufmerksam machen und in Bayreuth „Minus-Euro“ verteilen. (…)

Quelle: Radio Mainwelle – 09.07.2010

Erstellt am Samstag, 10. Juli 2010
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Wiesentbote: Grüne Jugend Bayern: “Kein Platz für Nazis -weder in Bamberg noch anderswo”

Vom 4. bis zum 5. Juni findet in der Kongresshalle Bamberg der Bundesparteitag der NPD statt. Wie schon im letzten Jahr gelang es der rechtsradikalen Partei trotz großem Widerstand der Stadt und ihrer Bevölkerung die Kongresshalle zu erstreiten. Neo-Nazis aus ganz Deutschland treffen sich unter dem Motto „Arbeit-Familie-Vaterland“. Die GRÜNE JUGEND Bayern unterstützt die Proteste des Bamberger Bündnisses gegen Rechtsextremismus in Form einer großen Menschenkette um den Veranstaltungsort und anderen kreativen Aktionen. “Wir wollen eine aufgeklärte und demokratische Gesellschaft in der rassistische, fremdenfeindliche und antisemitische Inhalte nicht toleriert werden “, äußert Julian Kalks, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern.

“Wir sehen in Ignoranz keine Lösung und rufen deshalb jede und jeden dazu auf sich aktiv gegen den menschenverachtenden Einfluss der NPD zu stellen “, ergänzt Svenja Fluhrer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bamberg, die ebenfalls an der Menschenkette um die Kongresshalle teilnehmen wird.

Quelle: Wiesentbote – 04.06.2010

Erstellt am Freitag, 4. Juni 2010
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Radio Plassenburg: Bezirkskongress der Grünen Jugend: Freier Zugang zu Bildung gefordert

Die Grüne Jugend Oberfrankens fordert einen kostenlosen Zugang zu Bildung.

Nicht nur, dass der Schulweg kostenfrei sein sollte, sondern auch Büchergeld, Kopiergeld und Studiengebühren sollten längst der Vergangenheit angehören. Gerade für Kinder finanzschwacher Eltern seien die Fahrtkosten ab der 11. Klasse eine zusätzliche Hürde beim Schulbesuch. Diese Forderungen hat die Grüne Jugend bei ihrem Bezirkskongress erneuert. Aus den Neuwahlen geht eine neue Doppelspitze hervor. Neue Sprecher der Grünen Jugend Oberfrankens sind Alicja Lukaszynska, Wirtschaftsrecht-Studentin aus Hof, und Stephan Clemens, Geoökologie-Student aus Bayreuth.

Quelle: Radio Plassenburg – 03.04.2010

Erstellt am Samstag, 3. April 2010
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Nordbayerischer Kurier: “Gute Stimmung im grünen Lager”

BAYREUTH. „Wir freuen uns über ein fantastisches Ergebnis für die Bayreuther Grünen“, freute sich Gert Lowack am Abend der Bundestagswahl 2009.

11,32 Prozent der Erststimmen erhielt der Bundestagskandidat von Bündnis 90 – Die Grünen im Wahlkreis Bayreuth. Fast drei mal so viel wie sein Vorgänger Tobias Fabian-Krause bei der Bundestagswahl 2005.

Und auch an Zweitstimmen gewann die Partei im Wahlkreis dazu und kletterte von 6,41 Prozent (2005) auf 9,40. Gespannt verfolgte Lowack die Auszählungen der Wahlkreise mit einigen Anhängern und Parteimitgliedern im Café Ponte Central. Dass bundesweit die Zeichen auf Schwarz-Gelb stehen, trübte Lowacks Stimmung zwar ein wenig, die Freude über das Wahlergebnis seiner Partei überwog jedoch. „Wir müssen zwar in die Opposition“, meinte Lowack, „aber dann müssen wir eben von da aus den nötigen Druck machen, den die anderen Parteien brauchen“.

Zu verdanken hätten die Grünen ihren Erfolg im Wahlkreis nicht zuletzt der Grünen-Jugend, betonte Lowack: Die jungen Leute hätten im Wahlkampf großen Einsatz gezeigt.

Auch wenn es für die Grünen auf Bundesebene nicht gereicht hat, blickt Lowack optimistisch in die Zukunft: „Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass die Grünen insgesamt zugelegt haben und auch in Bayreuth ein zweistelliges Ergebnis bekommen haben. Darauf können wir aufbauen.“

Quelle: Nordbayerischer Kurier – 27.09.2009

Erstellt am Dienstag, 20. Oktober 2009
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Nürnberger Nachrichten: “Grüne Jugend wird aktiviert”

PEGNITZ/BAYREUTH – Die Jugendorganisation von Bündnis90/Die Grünen erlebt im Moment bundesweit einen regen Zulauf. Seit Anfang 2009 haben sich 500 junge Menschen für eine Mitgliedschaft bei der Grünen Jugend entschieden. Auch in Bayreuth wird jetzt der Kreisverband wiederbelebt.

Der Grüne Jugend-Kreisverband Bayreuth lag lange Zeit im Dornröschenschlaf. Durch einzelne aktive Mitglieder und das Mitwirken der Grünen Jugend Oberfranken wurden trotzdem immer wieder Aktionen durchgeführt. Nach Bamberg und Forchheim wird jetzt mit Bayreuth der dritte Kreisverband in Oberfranken wieder aktiviert.

Die Grüne Jugend sei ein «bunter Haufen junger interessierter Menschen, die etwas verändern wollen», sagt Stephan Clemens aus Bayreuth, der bereits einige Anfragen in Bezug auf örtliche Treffen erhalten hat. «Bisher konnten wir da nicht viel anbieten. Das wird sich jetzt ändern», verspricht Clemens. Er hat die Grüne Jugend Oberfranken im Jahr 2006 mitgegründet und zweieinhalb Jahre als Sprecher geleitet. Von März 2008 bis März 2009 saß er im Landesvorstand der Grünen Jugend Bayern.

Quelle: Nürnberger Nachrichten – 01.09.2009

Erstellt am Samstag, 19. September 2009
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Hofer Anzeiger: Demokratie hautnah

Hof/Berlin – Svenja Fluhrer, die 14-jährige Sprecherin der Grünen Jugend Oberfranken aus Bamberg, hat auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Elisabeth Scharfenberg aus Rehau am Planspiel “Jugend und Parlament” des Deutschen Bundestages teilgenommen.

“Ich habe die Parlamentarische Demokratie wirklich schätzen gelernt”, sagt die Jugendliche nachher. In dem viertägigen Planspiel erhalten die jugendlichen Parlamentarier per Losentscheid fiktive Identitäten und Parteizugehörigkeiten, die nicht unbedingt ihrer Überzeugung entsprechen. Svenja Fluhrer stellte eine 40-jährige Abgeordnete dar, die Mitglied der “Konservativen Volkspartei” war. Es galt, vier Gesetzentwürfe zum Thema direkte Demokratie und Volksentscheide zu beraten und im Plenum des Deutschen Bundestages zu debattieren. “Wie demokratische Entscheidungsprozesse funktionieren und wie viel Arbeit dahinter steckt bis eine Mehrheitsentscheidung fällt, habe sie zum ersten Mal direkt erfahren”, sagte Svenja Fluhrer.

Das Planspiel “Jugend und Parlament” ist Teil der politischen Bildungsarbeit des Deutschen Bundestags und bietet jedes Jahr zirka 300 Schülern die Möglichkeit, fiktive Gesetzentwürfe durch ein Gesetzgebungsverfahren zu bringen und die Arbeitsweise des Parlaments vor Ort an Originalschauplätzen und im Austausch mit Parlamentariern zu erleben.

Quelle: Hofer Anzeiger – 22.06.2009

Erstellt am Montag, 22. Juni 2009
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Nordbayerischer Kurier: “Für bessere Bildung”

Von Jakob Struller

BAYREUTH. “Bildung für alle und zwar umsonst”: Dies forderten am Mittwoch rund 250 Schüler und Studenten in Bayreuth. Sie gingen gemeinsam für eine bessere Bildung auf die Straße und trafen sich schließlich zu einer Kundgebung auf dem Luitpoldplatz.

Um 13 Uhr versammeln sich die Demonstranten bei strahlendem Sonnenschein auf dem Schützenplatz vor dem Graf-Münster-Gymnasium. Nach und nach kommen immer mehr Schüler, einige Studenten sind bereits da. Die Mitarbeiter der attac-Ortsgruppe sind dabei, die letzten Vorbereitungen zu treffen. In ihren neonorangefarbenen T-Shirts sind sie für alle sofort als Ansprechpartner zu erkennen. Mitorganisator Christian, ein 23-jähriger Student, bringt den Demonstranten einige Parolen bei: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Bildung klaut.“ Kurz darauf ziehen die etwa 250 Schüler und Studenten los: über den Sternplatz, den Marktplatz und die ZOH bis zum Luitpoldplatz.

Gegen soziale Selektion

In ganz Deutschland sind an diesem Mittwoch Schüler und Studenten auf den Straßen, um gegen das in ihren Augen ungerechte Bildungssystem zu demonstrieren. In Bayreuth hat das sogenannte Bayreuther Bildungsbündnis die Demo organisiert. Die Bündnispartner sind die Ortsgruppen der Jusos, der Grünen Jugend, der Linken, der Umweltschutzorganisation Robin Wood und der globalisierungskritschen Organisation attac. Angemeldet hat die Demonstration Selmar Klein, Schüler in der K12 des Markgräfin-Wilhelmine-Gymnasiums (MWG) und attac-Mitglied. Mit einem Megaphon stimmt er immer wieder Parolen an: „Bildung für alle, und zwar umsonst“, oder „Weg mit den Gebühren, Bayreuth will studieren!“ Weiterlesen »

Erstellt am Donnerstag, 18. Juni 2009
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infranken.de: “Ein Verweis, auf den ich stolz bin!”

Von: Harald RiegerBildungsstreik Obwohl das Kultusministerium für streikende Schüler Ordnungsstrafen angedroht hatte, nahmen dennoch viele Schüler am Bildungsstreik teil. Rund zwei Stunden zogen sie zusammen mit Studenten quer durch die Innenstadt und zeigten ihren Unmut über das in ihren Augen marode Bildungssystem.

Einen denkwürdigen Tag haben sich die Bamberger Schüler und Studenten für ihren gestrigen Bildungsstreik ausgesucht: Gingen doch schon vor 56 Jahren erstmals die Bürger der DDR auf die Straßen, um für Freiheit zu kämpfen. Insgesamt zogen am Vormittag rund 700 Schüler und Studenten durch die Innenstadt von Bamberg, um für ein besseres und vor allem kostenfreies Bildungssystem sich stark zu machen. Und dies obwohl es den Schülern, nach vorsichtigen Schätzungen bestand mehr als die Hälfte der Demonstranten aus Schülern, verboten war, während der Unterrichtszeit ihre Meinung zu äußern. Weiterlesen »

Erstellt am Mittwoch, 17. Juni 2009
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