Archiv für April, 2007

“Leute lasst das Pflastern sein, pflanzt hier lieber Bäume ein!”

26.04.2007: Bäume umarmen, Menschenbäume, Plakate: Zur Waldwoche 07 zog die GJ Oberfranken durch die Innenstadt, um gegen den steigenden Flächenverbrauch zu demonstrieren.

“Leute lasst das Pflastern sein, pflanzt hier lieber Bäume ein!”
So lautete der Spruch, den die Grüne Jugend Oberfranken bei ihrer Mitgliederversammlung auf ihr Banner geschrieben hatte. Nachdem dieses fertig war und die Mägen der AktivistInnen ausreichend gefüllt worden waren, könnte die Innenstadt “unsicher” Leute lasst das Pflastern sein, pflanzt hier lieber Bäume ein! gemacht werden. Die PassantInnen wunderten sich etwas über die Junggrünen, die gelegentlich plötzlich stehen blieben um einen Baum zu umarmen oder sich in einer Seitengasse in Form eines Baumes auf den Boden legten. “Die Aktion anlässlich der Waldwoche sollte die Aufmerksamkeit auf die versiegelte Fläche richten. Denn wo heute Straßen sind, standen einmal Bäume. Der Flächenfraß schreitet voran. Leute lasst das Pflastern sein, pflanzt hier lieber Bäume ein! Grünflächen verschwinden, Bäume müssen Großmärkten weichen. Nachhaltige Bewirtschaftung sieht anders aus!”, so die Meinung von Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken. Die Aktion werteten die AktivistInnen als vollen Erfolg und wollen bei der nächsten Waldwoche wieder mitmachen! Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 27. April 2007
Kategorie: Berichte, Bezirksverband | Kommentieren »

GJ Oberfranken bei Friedensspaziergang in Gräfenberg

Am 20.4. hatte das BürgerInnenforum Gräfenberg zum Friedensspaziergang eingeladen. Wir waren natürlich dabei.

Bis zur Anreise war uns nicht ganz klar, ob die Nazis nur aufmarschieren würden oder nicht. Aus Oberfranken waren vier Menschen vor Ort (jeweils eine Coburg und Lichtenfels und zwei aus Bayreuth). Die Bayreuther waren am Vormittag schon nach Nürnberg gefahren, um sich um 17 Uhr mit der GRÜNEN JUGEND Nürnberg zu treffen und dann gemeinsam nach Gräfenberg zu fahren. Das Polizeiaufgebot war am Nordostbahnhof in Nürnberg erheblich größer als noch im Februar. Die „Ordnungskräfte“ hatten wohl daraus gelernt und das Aufgebot verstärkt, um ein mögliches Blockieren der Nazis, wie im Februar geschrehen, zu verhindern. Jedoch wurde uns deutlich zu verstehen gegeben, dass die Nazis nicht ausmarschieren würden und somit ja eigentlich kein Grund bestehen würde, nach Gräfenberg zu fahren. Wir wollten aber die Mitglieder der GJ Oberfranken in Gräfenberg abholen und dann im Anschluss wieder alle nach Nürnberg fahren. Wir haben uns schon sehr gewundert, warum sie uns von dem Spaziergang abhalten wollten, der ohnehin schon vor der Nazi-Demo angemeldet gewesen war. Desweiteren waren wir verwundert, von der Polizei über eine Veranstaltung informiert zu werden, die nicht stattfindet. Wo soll das noch enden? :-) Weiterlesen »

Erstellt am Donnerstag, 26. April 2007
Kategorie: Berichte, Bezirksverband | Kommentieren »

GRÜNE JUGEND Oberfranken erinnert an Tschernobyl

Vor 21 Jahren ereignete sich einer der schlimmsten Unfälle in der Geschichte der Menschheit: der Super-GAU in Tschernobyl. Nur 10 Sekunden hatten die TechnikerInnen in Tschernobyl die Kontrolle über das Atomkraftwerk verloren. 10 Sekunden reichten aus, um die ganze Welt in einen Schockzustand zu versetzen und eine Katastrophe geschehen zu lassen. Die Auswirkungen sind heute noch nachweisbar.

Im finnischen Atomkraftwerk Forsmark verlor man im letzten Jahr mehr als 20 Minuten die Kontrolle. Zu diesem Störfall meint Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Oberfranken: „Bei Forsmark waren wir nicht weit von einem zweiten Tschernobyl entfernt. Jährlich gibt es tausende von Störmeldungen aus Atomkraftwerken. Die Industrie ringt aber weiter um Verlängerungsfristen für Atommeiler. Zwar sind Atomkraftwerke heute meist sicherer als früher, es gibt jedoch keine Garantie dafür, dass sich ein Unfall wie in Tschernobyl nicht wiederholt und mit steigender Betriebsdauer, steigt das Risiko. Die Politik sollten den Atomausstieg konsequent unterstützen. Einige Politiker machen aber das Gegenteil, indem sie Subventionen für erneuerbare Energien zu streichen wollen.” In ganz Europa ist Tschernobyl heute kein großes Thema mehr und Atomkraft wird als saubere und billige Energiequelle angesehen.

Hierzu erklärt Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken: „Die Debatte über die Endlagerung von Atommüll wird nicht in der breiten Öffentlichkeit diskutiert. Nach dem Motto: Solange nicht bei mir im Garten, ist es mit egal, wo das Zeug liegt. Und das Märchen von der billigen Atomenergie glauben heute immer noch ein paar Leute, dann werden die Kosten für Bau der AKWs und die Endlagerung von Atommüll einfach ausgeblendet. Die Kosten trägt die Allgemeinheit, die Gewinne verbleiben beim Energieoligopol. Wir müssen auf Solar-, Wasser- und Windkraft umsteigen, denn dies sind regenerative Energiequellen, die uns also immer erhalten bleiben und daher unsere Umwelt nicht nachhaltig schädigen. Ich empfehle allen noch heute auf Ökostrom umzusteigen!”

Die GRÜNEN unterstützen die Initiative “Atomausstieg selber machen”. Weitere Infos dazu gibt es unter: http://www.gruene.de/cms/default/rubrik/9/9305.stromwechsel.htm

Erstellt am Donnerstag, 26. April 2007
Kategorie: Bezirksverband, Pressemitteilungen | Kommentieren »

GRÜNE JUGEND Oberfranken thematisiert Energiepolitik und ist bei „Waldwoche“ aktiv

BAMBERG — Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hielt am Samstag, den 21.4., ihre Mitgliederversammlung in Bamberg ab. Das Thema lautete “Klimawandel – Folgen für Energiepolitik und Wald”. Mit einem Umzug durch die Bamberger Innenstadt machten die Junggrünen auf das Thema “Wald” aufmerksam.

Die erste Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken in 2007 fand im Büro der GAL Bamberg statt. Am Vormittag wurde den anwesenden Mitgliedern und InteressentInnen ein Einstieg ins Thema gegeben, dabei insbesondere die Energieversorgung Oberfrankens näher unter die Lupe genommen. “Atomenergie hat in Oberfranken mit fast 50% einen überdurchschnittlich hohen Stellenwert bei der Stromproduktion. Dies ist erschreckend und es bedarf für Oberfranken daher großer Anstrengungen beim Atomausstieg. Ob die großen Energieunternehmen mit der Umstellung schon angefangen haben? Es ist jedoch positiv zu sehen, dass Oberfranken bei den Erneuerbaren Energien mit 15% über dem Bundesdurchschnitt von 11%  liegt”, erläutert Swantje Fischer, Schatzmeisterin der GJ Oberfranken. Gegen Mittag verließen die Anwesenden das Büro um auf das Thema “Wald” aufmerksam zu machen. Die Aktion fand im Rahmen der “Waldwoche der GRÜNEN JUGEND” statt. Dazu hatten die AktivistInnen kurzfristig ein Banner mit der Aufschrift “Leute lasst das pflastern sein, pflanzt hier lieber BÄUME ein” erstellt und zogen damit durch die Innenstadt.

“Die zugepflasterten Städte haben kaum noch Grünflächen. Deshalb ist es wichtig, vor allem die wenigen Bäume in der Stadt zu schützen und grüne Lungen neu zu schaffen”, appellierte Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken und Student der Geoökologie an der Uni Bayreuth. “Im Rahmen des Klimawandels kommt der Vegetation und damit den Wäldern eine besondere Bedeutung zu. Der Wald bindet Kohlenstoff. Deshalb ist es so wichtig die Wälder nachhaltig zu bewirtschaften und nicht dem Flächenfraß zu Opfer fallen zu lassen. Wenn wir keinen Wald mehr haben, dann sehe ich buchstäblich schwarz für unsere Zukunft. Deshalb auch die Mahnung: no forest – no future. Der Wald ist ein hoch sensibles Ökosystem, welches langsam auf Veränderungen reagiert. Wenn wir nicht sorgfältig mit den Wäldern umgehen, dann bekommen wir die Quittung, denn wie es in den Wald schreit, so schallt es wieder heraus und das Klima rächt sich”, so Clemens.

Weitere Infos zur Waldwoche: www.gruene-jugend.de/wald

Erstellt am Samstag, 21. April 2007
Kategorie: Bezirksverband, Pressemitteilungen | Kommentieren »

Einladung zur Mitgliederversammlung

Hallo,
wir möchten Dich herzlich zur Mitgliederversammlung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken einladen

Die Mitgliederversammlung findet
am 21. April 2007 in Bamberg statt.

Inhaltlich wollen wir uns mit dem Thema “Folgen des Klimawandels” auseinandersetzen und dabei einen Schwerpunkt auf “Energie” legen. Beschäftigen wird uns auch das Thema “Wald”, zu dem wir gerne mit Euch eine Aktion machen wollen.

Als Tagungsort haben wir bisher nur das Grüne Büro (Unterer Kaulberg 22) ausgemacht. Wir hoffen, dass es nicht ausreichen wird und bemühen uns noch um einen anderen Tagungsort. Den teilen wir Dir dann zeitnah mit.

Den genauen Ablaufplan kannst Du dem Programm und der Tagesordnung entnehmen.

Falls Du noch Fragen hast, kannst Du Dich ebenfalls gerne an die obige Mailadresse wenden.

Wir würden uns freuen, wenn Du zur Mitgliederversammlung
der GRÜNEN JUGEND Oberfranken kommen würdest.
InteressentInnen sind ausdrücklich willkommen.

Mit junggrünen Grüßen
Anna-Lena, Stephan, Swantje, Tim, Christiane und Sebastian

(Vorstand der GRÜNEN JUGEND Oberfranken)

Programm: Weiterlesen »

Erstellt am Donnerstag, 12. April 2007
Kategorie: Berichte, Bezirksverband | Kommentieren »

Grüne für Klimaoffensive

Anlässlich der Bezirksversammlung der oberfränkischen Grünen, am 30.6.2007 in Wunsiedel, erklären die beiden Bezirksvorsitzenden MdB Elisabeth Scharfenberg und der Bamberger Stadtrat Wolfgang Grader sowie MdL Ulrike Gote:

„Die Grünen werden nichts anbrennen lassen im Wahljahr 2008. Wir sind für das Wahljahr 2008 personell gut aufgestellt und wir haben auch bei den Sachfragen die Nase vorn“, erklärten die Bezirksvorsitzenden der Grünen Elisabeth Scharfenberg und Wolfgang Grader. Verkehrspolitik, eine ökologische und nachhaltige Energiepolitik, Politik für ein selbstbestimmtes Leben im Alter und mit Kindern stehen für die Grünen ganz oben auf der Agenda. Dazu gehören die umstrittenen Flughafenprojekte in der Region und die Fichtelgebirgsautobahn.

Nachdem der Ausbau des Flughafens Hof-Plauen zum Flughafen mit einer längeren Landebahn für Großraumjets gescheitert ist, steht nun die Sanierung des Flughafens mit Hilfe der vom Freistaat zur Verfügung gestellten Gelder zur Diskussion. „Für die Grünen stellt sich angesichts der angefallenen Schulden und dem weiterhin defizitären Flughafenbetrieb die Frage, ob die hoch subventionierte Linie Hof-Frankfurt überhaupt weiter betrieben werden sollte“, erklärte Elisabeth Scharfenberg.

Harte Auseinandersetzung erwarten die Grünen auch um einen möglichen Flughafen-Neubau bei Rattelsdorf. „Wir dürfen uns nicht von Wirtschaftsunternehmen auseinander dividieren lassen. Die Flughäfen in Coburg und Bamberg reichen aus. Einen Neubau für eine noch nicht existente EU-Richtlinie halten wir für einen ökologischen wie finanziellen Unsinn. Kein Mensch, kein Flugzeug braucht dies”, so Wolfgang Grader. Weiterlesen »

Erstellt am Samstag, 7. April 2007
Kategorie: Berichte, Bezirksverband | Kommentieren »