Archiv für März, 2007

GRÜNE JUGEND setzt sich für die Verminderung des CO2-Ausstoßes ein

Präsidentschaftskandidaten Al Gore. Es kamen ca. 60 Besucherinnen und Besucher, die auch an der anschließenden Diskussionsrunde teilnahmen. Der Film dokumentiert anhand konkreter Fakten den bevorstehenden Klimawandel.

Creußen – Die GRÜNE JUGEND Oberfranken zeigte am vergangenen Freitagabend den Oskar-prämierten Film “Die unbequeme Wahrheit” vom Die Erderwärmung wird durch wissenschaftliche Messdaten eindeutig nachgewiesen. Die Folgen der Erderwärmung sind bereits in jüngster Zeit sichtbar: verheerende Wirbelstürme, die Überschwemmung von großen Erdteile und die gleichzeitige Austrocknung an anderer Stelle, dadurch werden zum Beispiel große Waldgebiete absterben und viele Tierarten verschwinden.

“Wir müssen den  CO2-Ausstoß massiv verringern und dazu kann jede und jeder Einzelne einen Beitrag leisten”, forderte Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken. “Aber auch die Politik ist gefragt. Wir als grüne Partei sind da schon länger Spezialisten auf dem Gebiet. Und wenn andere Parteien das Thema jetzt auch für sich entdecken, dann ist das zwar begrüßenswert, jedoch haben wir die größeren Kompetenzen.” In der anschließenden Diskussion waren sich alle einig, dass es Möglichkeiten gibt auch selbst etwas zu tun. Ein Besucher schlug vor: “Das Auto einfach mal stehen lassen und auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, oder beim nächsten Einkauf darauf achten, dass die Lebensmittel aus der Region sind und nicht tagelang im LKW transportiert wurden.” Jemand brachte den Hinweis: “Bei uns gibt es auch schöne Urlaubsgebiete, da brauchen wir gar keine lange Flugstrecken mit hohem Kerosinverbrauch in Kauf nehmen.”

Erstellt am Montag, 19. März 2007
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GRÜNE JUGEND fordert Klarstellung

In den vergangene Woche wurde mehrfach über die Aktivitäten der “Patriotischen Runde” in Kronach berichtet. Der Vorstand der GRÜNEN JUGEND Oberfranken findet, dass die Berichterstattung in Teilen nicht den Tatsachen entspricht, einige Formulierungen unterschiedlich gedeutet werden können und dadurch bei den LeserInnen ein falsches Bild über die GRÜNE JUGEND entstehen könnte. Wir wollen hier unsere Meinung noch einmal darlegen und fordern eine Klarstellung der Sachverhalte.

1. GRÜNE JUGEND Veranstalterin der Gegendemonstration? – NEIN!

Die Berichterstattung geht von einer Gegendemonstration der GRÜNEN JUGEND Oberfranken aus. Die Grüne Jugend Oberfranken war nicht Veranstalterin der Gegendemo, denn lediglich Anna-Lena Memmel (Sprecherin der GJ Oberfranken) war von der GRÜNEN JUGEND anwesend. Bei ca. 20 Menschen kann somit von einer Veranstaltung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken nicht die Rede sein. Die GRÜNE JUGEND unterstützt grundsätzlich alle Gegenveranstaltungen zu rechtsextremen Veranstaltungen, solange von den Gegenveranstaltungen keine Gewalt ausgeht. Die GRÜNE JUGEND lehnt grundsätzlich jede Form von Gewalt ab.

2. Eskalation? – NEIN!

Es wird von “drohender Eskalation” geschrieben, aufgrund einer “Störung”. Hier wird weder näher auf die Form der “Störung” eingegangen, noch ein Hinweis gegeben, wie eine mögliche Eskalation denn ausgesehen hätte. Es waren lediglich ca. 20 GegendemonstrantInnen vor Ort. Selbst eine Blockade der Straße wäre mit so einer Anzahl von Menschen nicht möglich gewesen, schon gar nicht im Hinblick auf die Polizeipräsenz. Eine räumliche Trennung von den Nazis und GegendemonstratInnen war über den gesamten Zeitruam hinweg vorhanden. Die Gruppierungen waren durch eine Straße getrennt. Eine Trennung wäre auch in noch geringerem Abstand möglich gewesen. Das Abdrängen der GegendemonstratInnen in eine Seitenstraße war unnötig. Zu erwähnen, dass es “keine Verletzten gegeben hat”, suggeriert, dass etwas vorgefallen ist, dabei aber keine Verletzungen aufgetreten sind. Es ist zu keinem körperlichen Kontakt von GegendemonstratInnen und Mitgliedern der “Patriotischen Runde” gekommen. Wir können nicht nachvollziehen, wie von Ausrufen oder die bloße Anwesenheit eine Eskalation ausgehen soll. Weiterlesen »

Erstellt am Sonntag, 18. März 2007
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Patriotische Runde ist stolz auf ihren Krieg – GRÜNE JUGEND zeigt und fordert Protest

Kronach – Am Samstag den 10.3. versammelte sich die “Patriotische Runde” auf dem Kronacher Marienplatz um anschließend vor dem Kriegerdenkmal in der Altstadt ihren “Helden” zu gedenken.

Die Rede eines Mitglieds der “Patriotischen Runde”, die ganz den deutschen Soldaten, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg kämpften, gewidmet war, wurde jedoch von ca. 20 jungen Demonstranten mit lauten Zwischenrufen übertönt. Die Protestrufe galten den nationalistisch-stolzen Textstellen, in denen deutsche Soldaten wie in einer Punktetabelle im Sport für ihre Leistungen im Krieg verglichen und gelobt wurden.

“Der Redner schien dabei aber zu vergessen, dass es sich beim Zweiten Weltkrieg nicht um ein Fußballturnier handelte, sondern um einen schrecklichen Abschnitt unserer Geschichte, in der Millionen von Menschen grausam unter dem Hitler-Regime umkamen”, so Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Oberfranken, die die besagte Rede scharf verurteilt: “Ich finde es pietätlos nur einseitig darüber zu sprechen, dass der deutsche Einfall in Frankreich zu einer Verbesserung der französischen Wirtschaft führte! Zum Glück brachten die Kronacher diesem geschmacklosen Gerede kein Interesse entgegen.”

Weiterhin warnt sie jedoch davor, einfach die Augen vor den rechtsradikalen Aktivitäten zu verschließen: “Wir dürfen auf dem rechten Auge nicht blind werden. Die NPD breitet sich durch ihre Geldmittel, die anderen Organisationen nicht zur Verfügung stehen, auch in der Jugendarbeit aus. Alle Einwohner sollten aufstehen und zeigen, dass sie keine rechtsradikale Szene in ihrer Stadt befürworten. Ein Denkmal sollte jenen errichtet werden, die Zivilcourage zeigen und für Demokratie in unserer Gesellschaft kämpfen!”

Erstellt am Samstag, 10. März 2007
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GRÜNE JUGEND zum Internationalen Frauentag: “Die Arbeit beginnt in den Köpfen”

BAYREUTH/COBURG – Die GRÜNE JUGEND war in Oberfranken beim “Internationalen Frauentag” gleich an zwei Orten aktiv. Der Vorstand der GRÜNEN JUGEND Oberfranken verteilte in Bayreuth Blumen und einen selbst produzierten Infoflyer an Passantinnen, während die GRÜNE JUGEND Coburg ein Theaterstück zum Thema “Vorurteile aufgedeckt” aufführte.

Blumen zum Internationalen Frauentag

“Gleichberechtigung ist noch lange nicht erreicht. Es bedarf weiterer Anstrengungen, um die auch im Grundgesetz verankerte Gleichstellung von Frauen und Männern zu erreichen. Der internationale Frauentag führt uns die bestehende Gleichberechtigung jährlich vor Augen. Doch das erschreckende ist: Es bessert sich nicht viel. Die Einkommensschere wird größer. Der Internationale Frauentag ruft die Ungerechtigkeiten gegenüber Frauen ins Gedächtnis, aber Änderungen sind das ganze Jahr lang nötig! Wahre Gleichberechtigung zu erreichen ist ein Prozess! Bis Genitalverstümmelung und Zwangsprostitution der Geschichte angehören ist es noch ein weiter Weg, aber wir dürfen nicht aufgeben weiter dafür zu kämpfen”, fordert Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken. In Bayreuth wurden als Zeichen der Achtung gegenüber Frauen Blumen verteilt und in dem Flyer die globalen Missstände wie Gewalt gegen Frauen, Genitalverstümmelung und die ungleiche Bezahlung anprangert.

In Coburg standen Probleme bei den Einstellungen der Menschen im Vordergrund. “Die Arbeit beginnt in den Köpfen”, erklärt Laura Appeltshauser, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Coburg. “Deshalb fangen wir mit den alltäglichen Diskriminierungen an und sagen Vorteilen, Stereotypen und Sexismen den Kampf an!” Zu diesem Zweck deckte die GRÜNE JUGEND Coburg in drei kurzen Sketchen auf, dass Frauen keineswegs die harmonischeren Menschen sind und dass sie nicht etwa wie oft unterstellt Matheprobleme haben oder sich nicht orientieren können.

Erstellt am Freitag, 9. März 2007
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Frankenpost: “Fahrkartenverkauf im Zug muss zu Regel werden”

Grüne Jugend für “Oberfranken-Ticket”

BAYREUTH – Den Wegfall der Fahrkartenverkaufs in Zügen der Deutschen Bahn ab 1. April kritisiert die Grüne Jugend Oberfranken in einer Pressemitteilung. Ohnehin sei Bahnfahren in Oberfranken „nicht wirklich attraktiv“. Die Verbindungen seien zu langsam und teilweise mit häufigem Umsteigen verbunden. „Einen Skandal“ nennt Stephan Clemens, der Sprecher der Grünen Jugend Oberfranken, deshalb die am 1. April geltende Regelung.
„Der Verkauf im Zug muss zum Regalfall werden“, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der Grünen Jugend. Ein „Oberfranken-Ticket“ ähnlich dem Bayern-Ticket würde außerdem helfen, das Bahn-Angebot im Regierungsbezirk preislich attraktiver zu machen.

Quelle:  Frankenpost – 06.03.2007

Erstellt am Dienstag, 6. März 2007
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GRÜNE JUGEND Oberfranken findet Wegfall des Fahrkartenverkaufs in Zügen einen Skandal

Die Bahn möchte ab 1. April den Fahrkartenverkauf in Zügen einstellen. Ausschließlich bei Strecken, wo es keinen Automaten gibt, können dann noch Fahrtkarten bei den BahnmitarbeiterInnen im Zug erworben werden. Dies geht zu Lasten der KundInnenfreundlichkeit, meint die GRÜNE JUGEND Oberfranken.

Bild: Ralf Roletschek

“Ist Bahnfahren in Oberfranken attraktiv? Nicht wirklich. Die Verbindungen sind langsam, teilweise mit häufigem Umsteigen verbunden und die Freundlichkeit gegenüber Kundinnen und Kunden lässt manchmal zu wünschen übrig. Jetzt soll auch noch den Reisenden die Möglichkeit genommen werden ihr Ticket im Zug zu kaufen. Bei den langen Warteschlangen an den Schaltern ist dies nicht zumutbar”, kritisiert Stephan Clemens, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Oberfranken, die ab 1. April geltende Regelung. “Das ist ein Skandal. Vor allem für ältere Menschen ist die Neuregelung keine gute Lösung. Die Automaten können auch nicht alles und wer nicht geübt ist, braucht entweder sehr lange oder scheitert an der unübersichtlichen Bedienung. Der Verkauf im Zug muss zum Regelfall werden und das Personal in den Zügen erweitert werden”, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Oberfranken. “So kann die Bahn auf jeden Fall keine zusätzlichen Reisenden gewinnen.”

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken hat sich bei ihrer letzten Mitgliederversammlung mit dem Thema Mobilität auseinandergesetzt. In ihrem Beschluss fordert die politische Jugendorganisation von Bündnis90/Die GRÜNEN, dass die Verbindungen schneller, die Züge komplett rauchfrei und langfristig Alternativen zu Dieselzügen gefunden werden. Darüber hinaus soll mit einer Einführung eines “Oberfranken-Tickets”, welches analog zum Bayern-Ticket gestaltet werden soll, um das Bahn-Angebot im Regierungsbezirk preislich attraktiver zu machen und somit die Bahn auf kurzen Strecken eine Alternative zum Auto werden kann. Ihr Vorschlag für die Preisgestaltung: Oberfranken-Ticket-Gruppe: 14 Euro, Oberfranken-Ticket-Single: 8 Euro.

Erstellt am Samstag, 3. März 2007
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