Archiv für Februar, 2007

Ökologisch einkaufen von A bis Z

Am 24.2. hat die GRÜNE JUGEND Coburg eine Aktion zum Thema “Ökologisch Einkaufen von A bis Z ” durchgeführt.

An einem Aktionsstand konnten sich interessierte Bürgerinnen und Bürger über Möglichkeiten zum ökologischen Einkaufen in Coburg und Umgebung informieren. Neben der selbst gestalteten Öko-Broschüre, gab es auch Taschen mit einem Aufnäher „Plastik kommt mir nicht in die Tüte“ (selbstgenäht), die an die interessierten Menschen verteilt wurden.
Die GRÜNE JUGEND Coburg wurde bei ihrer Aktion tatkräftig vom Bezirksvorstand unterstützt (teilweise waren 14 Menschen am Stand), der anschließend sich zur Bezirksvorstandssitzung zusammen gefunden hat.

Erstellt am Dienstag, 27. Februar 2007
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Neonazis blockieren Zug nach Gräfenberg

GRÜNE JUGEND Oberfranken nimmt auch lange Wartezeiten in Kauf um den Nazis zu zeigen, dass sie unerwünscht sind.

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken war mal wieder in Landkreis Forchheim aktiv. In Gräfenberg marschieren die Nazis nun schon seit November 2006 monatlich! auf, um ihren “Helden” zu gedenken. Für uns Anlass genug uns wieder für die Demokratie einzusetzen und den Nazis zu zeigen, dass sie mit ihrer Ideologie unerwünscht sind. Unterstützung kam von der Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Nürnberg, sowie Mitgliedern der GRÜNEN JUGEND Ansbach, die jedoch als „Front Deutscher Äpfel“ („satirische Organisation, die rechtsextreme Parteien, insbesondere die Nationaldemokratische Partei Deutschlands (NPD), parodiert“, Wikipedia) vor Ort waren. Wir hatten einen kleinen Handzettel produziert, um interessierten Jugendlichen weitere Informationen über die VeranstalterInnen (Junge Nationaldemokraten und NPD), sowie unsere Meinung zum „Heldengedanken“ darzustellen.

Die Nazis wollten “gegen den linken Terror” demonstrieren. Nachdem die Antifa die Nazis am Nürnberger Nordostbahnhof nicht in die Gräfenberg-Bahn lassen wollte, wurden die Nazis handgreiflich und blockierten kurzerhand durch eine Sitzblockade auf den Schienen die Abfahrt. Dies zeigt wieder sehr deulich, dass Nazis vor Gewalt keinen Halt machen und wir uns deshalb weiter gegen Rechtsextremismus engagieren müssen.

Erstellt am Sonntag, 25. Februar 2007
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GRÜNE JUGEND Oberfranken fordert Abschaffung von Noten

Überall werden am heutigen Freitag, den 16.2.2007, an den bayerischen Schulen die Halbjahreszeugnisse vergeben. Schlechte Noten sorgen zuhause immer wieder für Diskussionen. Einige Schülerinnern und Schüler werden angstvoll ihr Zeugnis nach Hause tragen, da ihre Versetzung gefährdet ist.

„Noten sagen doch nur bedingt etwas über das wirkliche Wissen aus. Mal einen Tag auf die Ex nicht gelernt und schon ist die Note versaut. Noten sind abhängig von den jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern, sie sind nicht reproduzierbar, werden teilweise sehr subjektiv vergeben und dienen auch als Machtinstrument. Noten sind für uns kein geeignetes Mittel um Schülerinnen und Schüler zum Lernen zu motivieren. Wir sprechen uns deshalb für die Abschaffung von Noten aus“, erläutert Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken, die Einstellung der GRÜNEN JUGEND Oberfranken zum Thema Noten.

„Der Druck, immer und ständig gute Noten zu haben, schränkt die Lernenden in ihrer Lernfreiheit ein. In der Grundschule funktioniert das Lernen ohne Noten auch besser. Später werden Noten eingeführt und der Frust fängt an. Die Schülerinnen und Schüler sollen unserer Meinung nach selbst mitentscheiden dürfen, was sie lernen wollen. Es muss mehr Projektunterricht geben und Frontalunterricht muss weit zurückgefahren werden“, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GJ Oberfranken, „Die Lehrerinnen und Lehrer sollen vielmehr die Funktion einer Moderatorin oder eines Moderators übernehmen, die/der die Schülerinnen und Schüler im Dialog in ihrer Wissensaneignung unterstützt, die Leistungen und Schwächen erörtert und individuellen Lernziele vereinbart. Eine gute Ausbildung sollte das Ziel sein und dabei stehen Noten nur im Weg.” Weiterlesen »

Erstellt am Freitag, 16. Februar 2007
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Süddeutsche Zeitung: Skiabfahrt als Hallensport

Oberfranken will seinen Fremdenverkehrsgästen auch im Hochsommer schneebedeckte Pisten bietenVon Peter Schmidt

Bischofsgrün – Es gibt sie in Neuss, in Bottrop und demnächst in Berlin. Hallen mit Skipisten auf Kunstschneebasis sollen bald auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten der Hit für ein verwöhntes Urlaubspublikum sein. Dubai machte den Vorreiter. Warum also sollte es nicht auch dort Hallen-Pisten geben, wo der Wintersport seit mehr als hundert Jahren zuhause ist? Geht es nach den Plänen einer Arbeitsgemeinschaft für Strukturplanung in Nordostbayern im Landkreis Tirschenreuth und nach den Wünschen des Bischofsgrüner Gemeinderats, wird demnächst auch das Fichtelgebirge eine Kunstschneelandschaft unter Dach bekommen, in der das ganze Jahr über Winter herrscht.

„Wenn sich uns diese Chance bietet, werden wir sie beim Schopf packen”, sagte der Bischofsgrüner Bürgermeister Stephan Unglaub (SPD). Die Pläne reifen nun schon seit zwei Jahren. Pate stand der frühere bayerische Innen- und Wirtschaftsminister Gustl Lang. Der 2004 gestorbene CSU-Politiker hatte es sich zum Anliegen gemacht, seiner Heimat in der nördlichen Oberpfalz und dem angrenzenden Oberfranken strukturelle Hilfe zu verschaffen, wo immer es nur ging. Auch die Tirschenreuther Arbeitsgemeinschaft Kommunale Infrastrukturplanung geht auf sein Wirken zurück. In ihr haben sich ehemalige Beamte verschiedener Landesministerien und Unternehmer aus der Region zusammengetan.

In groben Umrissen ist nun auch das Freizeitprojekt einigermaßen gediehen. An die 60 Hektar Grundfläche werden benötigt. Vorgesehen sind unter anderem eine Tennishalle und ein Campingplatz. Kernstück des Schnee- und Freizeitparks soll die 300 Meter lange Skihalle werden, mit einer Abfahrtspiste wie in Neuss und dazu Loipen für Langlauf und Biathlon. „Das wäre besonders für unseren nordischen Skinachwuchs eine wichtige Trainingsstätte”, meinte Unglaub.

Vor allem aber hofft er auf große Anreize für das Fremdenverkehrsgeschäft. Eine Reihe schneearmer Winter hatte dem Wintertourismus zuletzt empfindlich zugesetzt. Erst der Superwinter 2005/2006 brachte die Wende. „Die Lage hat sich stabilisiert bis leicht verbessert”, sagte Unglaub. Neue Beschneiungsanlagen am Ochsenkopf sollen das Geschäft mit den Skifahrern sicherer machen. Der Ganzjahresbetrieb in der Halle könnte zudem jüngeres Publikum auch im Sommer in das hauptsächlich von Senioren und Wanderern mittleren Alters besuchte Mittelgebirge bringen. Außer den bis zu 50 Arbeitsplätzen in und um den Freizeitpark erwartet sich Unglaub positive Auswirkungen auf das Gastgewerbe.

Allerdings gibt es noch keinerlei Klarheit, wer die derzeit geschätzten 24 Millionen Euro aufbringen soll. Die 2000-Einwohner-Gemeinde Bischofsgrün im Kreis Bayreuth wird es jedenfalls nicht sein. Sie spiele nur den Türöffner für die Beschaffung der Grundstücke, meinte Unglaub. Das Konzept sollte in diesem Jahr so weit stehen, dass in einer europaweiten Ausschreibung ein Generalunternehmer und danach eine Betreibergesellschaft gefunden werden können. „Wir gehen jetzt an die Detailplanung”, erklärte Götz Carius von der in Friedenfels im Kreis Tirschenreuth ansässigen Arbeitsgruppe.

Es regt sich aber auch Widerstand gegen die Hallenpläne. Der Bezirksvorstand der Grünen Jugend in Oberfranken glaubt, dass hinter dem Vorhaben große Energieversorger stecken. Der ganzjährige Winter verschlinge enorme Mengen an Strom und Wasser. Die Einheimischen würden die Lust am nicht eben billigen Skivergnügen bald wieder verlieren, mutmaßt die Vorsitzende der Parteinachwuchsorganisation, Anna-Lena Memmel. Es sei pervers, den Schneemangel als Folge des Klimawandels durch zusätzliche Klimakiller abfangen zu wollen. Der Bischofsgrüner Bürgermeister will das Argument „nicht vom Tisch wischen”. Er gehe aber davon aus, dass zur Energieversorgung des Skibetriebs im Sommer- und Winterhalbjahr vor allem Sonnenenergie und Erdwärme und Strom aus erneuerbaren Ressourcen eingesetzt werden. „Das könnte ein echtes Pilotprojekt werden”, meinte er.

Carius weist die Vermutungen der Grünen Jugend zurück. „Wir legen den Bischofsgrünern kein fremdes Ei ins Nest”, sagte er. Die Finanzierung setze sich aus Zuschüssen aus diversen Förderprogrammen, Bankkrediten und einer sogenannten Public Privat Partnership zusammen. Wie hoch die einzelnen Anteile sein werden, könne er gegenwärtig noch nicht sagen. Die Gemeinde Bischofsgrün werde aber nicht belastet.

Wovon Projektplaner in Nordostbayern noch träumen, ist im rheinischen Neuss schon Realität: eine überdachte Skihalle.

Quelle: Süddeutsche Zeitung – 07.02.2007

Erstellt am Mittwoch, 7. Februar 2007
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Nordbayerische Kurier: Grüne Jugend gegen eine Skihalle

BISCHOFSGRÜN. Die Grüne Jugend (GJ) Oberfranken zeigt sich bestürzt über die Überlegungen, eine Skihalle in Bischofsgrün zu bauen. Die Geheimniskrämerei der Interessengruppe stoße auf Unverständnis.

„Hier wird mit versteckten Karten gespielt. Wer hinter den Überlegungen steht, bleibt den Bürgern verborgen. Wahrscheinlich sind es große Energieversorger, die sich durch die Skihalle lukrative Einnahmen versprechen. Die Bürger vor Ort werden doch nicht gefragt und schon gar nicht die Jugendlichen. Den Hang in der Skihalle herunterzufahren ist vielleicht drei bis vier Mal interessant und dann völlig langweilig und die Leute im Ort können sich den Besuch vielleicht auch nicht leisten. Es müssen langfristige Planungen angestellt werden, wie das Leben für die Menschen vor Ort und vor allem junge Menschen und Familien attraktiver gestaltet werden kann“, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GJ Oberfranken. Prestigeprojekte, die zudem auch noch klimaschädlich sind, sollten jedenfalls nicht finanziert werden.

Quelle: Nordbayerische Kurier – 02.02.2007

Erstellt am Freitag, 2. Februar 2007
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GRÜNE JUGEND Oberfranken lehnt den Bau von Skihallen entschieden ab

Die Folgen des Klimawandels werden immer deutlicher. Tornados in Nürnberg und der schwere Sturm “Kyrill” verdeutlichen die Zunahme der Wetterextreme. Der schwache Beginn des Winters und das Ausbleiben von Schnee trifft natürlich vor allem die Pistenbetreiberinnen und -betreiber.

Jedoch gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, wie dem Klimawandel zu entgegnen ist. Personen, die vom Skibetrieb leben, müssen sich entweder umstellen und andere Einnahmequellen suchen oder durch Bau von “Skihallen” unabhängig von Schneefall zu werden und können damit sogar das ganze Jahr über den Skibetrieb aufrecht erhalten.

Die GRÜNE JUGEND Oberfranken ist bestürzt über die Überlegungen eine Skihalle in Bischofsgrün zu bauen. Die Geheimniskrämerei der ominösen “Interessengruppe” stößt auf Unverständnis. “Hier wird mit versteckten Karten gespielt. Wer hinter den Überlegungen steht bleibt den Bürgerinnen und Bürgern verborgen. Wahrscheinlich sind es große Energieversorger, die sich durch die Skihalle lukrative Einnahmen versprechen. Die Bürgerinnen und Bürger vor Ort werden doch nicht gefragt und schon gar nicht die Jugendlichen. Den Hang in der Skihalle herunterzufahren ist vielleicht drei bis vier Mal interessant und dann völlig langweilig und die Leute im Ort können sich den Besuch vielleicht auch nicht leisten. Es müssen langfristige Planungen angestellt werden, wie das Leben für die Menschen vor Ort und vor allem junge Menschen und Familien attraktiver gestaltet werden kann”, fordert Anna-Lena Memmel, Sprecherin der GJ Oberfranken, “Es sollten nicht solche Prestigeprojekte finanziert werden, die klimaschädlich und damit nicht nachhaltig sind.”

Das umweltpolitische Signal eines Skihallen-Baus wird stark kritisiert.
“Wirklich umweltbewusstes Handeln sieht anders aus. Bei einer Skihalle werden Unmengen Wasser verschwendet und der Energieverbrauch, der für die Kühlung der Halle erforderlich sein wird, ist enorm. Der Klimawandel wird durch so einen weiteren Energiefresser verstärkt”, erläutert Stephan Clemens, Sprecher der GJ Oberfranken, die Ablehnung, “Es ist pervers, dass die Auswirkungen des Klimawandels durch zusätzliche Klimakiller aufgefangen werden sollen.”

Fotos:

  • © www.bischofsgruen.de (Radfahrer, Schneepanorama)
  • © www.greenpeace.de (Gletscher)
  • © www.klassenfahrten-kluehspies.de (Skihalle)

Erstellt am Donnerstag, 1. Februar 2007
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